fremd sein

0167: Mögliche Gründe für eine Anhaftung

Beispiel einer Anhaftung, Teil1

Anhaftung einer Beltseele an eine Frau,
um ihr die tiefe, menschliche Liebe zur Familie abzuziehen.

Elia

Elia: Guten Morgen, mein Freund.

Hajo: Guten Morgen, Elia.

Elia: Ein schöner Morgen.

Hajo: Ja, ein bisschen stürmisch.

Elia: Ein schöner Morgen, ein schöner Sturm.

Hajo: Ja.

Elia: Deine Frage?

Hajo: Ja, es geht um Erika.
Sie hatte sich für ein Reading angemeldet und Uta hat dann beim Vorgespräch gemerkt, dass die eine Anhaftung hat und die müssen wir erst beseitigen, ehe wir das Reading machen können.

Elia: Ja. Es handelt sich hier um eine Wesenheit, die in sich durchaus den Wunsch hat, sich lichtvolleren Welten zu öffnen, die aber eine große Angst vor einer Bestrafung hat.

Sie hat sich die Nähe dieser Frau gesucht, weil sie sich bei ihr geborgen fühlt. Sie hat sich die Nähe gesucht, weil im Wesensmerkmal eine so tiefe menschliche Liebe vorhanden ist, dass sie versucht, sich davon zu nähren, statt sich in das Licht zu begeben.

Zorn und Wut spielen gewisslich auch eine Rolle, aber du wirst merken, dass es sich um eine selbstverachtende Wut handelt.

Ich würde vorschlagen, dass ihr euch mit dieser Seele so unterhaltet, wie ihr euch mit jemandem unterhalten würdet, der an einem großen Selbstwertmangel leidet, aber diesen Mangel durch überzogene Masken eines übergroßen Ichs kompensiert. Ja?

Diese Person ist schon sehr lange im Belt. Sie ist sich nicht einmal ihrer Identität – noch, ob sie männlich oder weiblich ist – im Klaren.

Ich würde euch vorschlagen, dass ihr sie selbst fragt, wie ihr sie nennen sollt. Denn sie schwankt dabei, erfindet ständig neue Identitäten, um sich immer und immer wieder in einen Mantel der Mächtigkeit zu hüllen, obwohl sie sich ihrer Kleinheit sehr bewusst ist.

Es geht darum, sie in dieser Kleinheit aufzufangen und diesem Kleinen in ihr Trost, Zuversicht und Liebe zuzusprechen.
Dann muss sie sich auch nicht mehr von der Liebe anderer nähren.

Es geht um den Entzug von Liebe, den alle Familienmitglieder spüren.
Sie spüren, dass sie sich lieben, aber es fehlt ihnen mehr als nur gelegentlich die Kraft dazu, dies umzusetzen.

Liebe ist Energie. Und sie kann durchaus geraubt werden, wenn nicht gleichzeitig genug nachfließen kann. Und das ist durch die Anhaftung verhindert.
Ja?

Hajo: Mhm.

Elia: Es ist also durchaus eine richtige Wahrnehmung, dass dies alle Mitglieder der Familie betrifft.

Es ist der Mangel an liebender Energie, der ein Übergewicht dann an aggressiveren destruktiveren Kräften verursacht.

Das Gleichgewicht wird gestört.
Und es geht darum, dass diese Familie wieder in ein Gleichgewicht hineinwachsen darf.

Ich möchte im Besonderen der Trägerin dieser Anhaftung sagen, dass sie sich bewusst machen soll, dass sie niemals diese Seele an sich hätte haften können, wenn sie nicht so sehr zur Liebe bereit wäre.
Dann wäre sie uninteressant gewesen und wäre gar nicht geeignet gewesen sich von ihr mit Energie bedienen zu lassen.

Sie in der Tat sehr medial und sie ist – und das ist etwas sehr Besonderes – mit einer großen schöpferischen Energie gesegnet, die in der Lage ist, Schönheit im Jenseits und im Diesseits wahrzunehmen und als Weg anzubieten, den andere Seelen gehen könnten, um sich zu stärken.

Sie hat eine ganz besondere Begabung, sehr klar, sehr eindeutig innere Prozesse in anderen zu erkennen, sie auch außerhalb von sich wahrzunehmen.

Sie ist sehr wohl in der Lage, diese Prozesse und Fakten auch sehr rational einzuordnen, was eine ausgesprochen seltene Kombination ist.

Was hinderlich sein kann, ist lediglich die Angst davor, nicht gut genug zu sein.

Gut genug ist ihr Innerstes allemal.