0592: Autismus ist eine spezielle Form der Inkarnation

Elia

Autismus

Gut, dann haben wir noch eine Frage:

Kann man sagen, dass Autismus so was Ähnliches ist wie der Belt eines Lebenden?

Ist es ein Planpunkt in einer Inkarnation, um anderen eine Erfahrung zu vermitteln?

Autismus ist eine spezielle Form der Inkarnation.

Selbstverständlich, natürlich ist es ein Planpunkt, nicht nur für die anderen, sondern auch für den autistischen Menschen.

Autismus ist eine Aufgabe, die sehr viel beinhaltet für die entsprechende Seele.

Es ist eine Reizüberflutung, die als Folge hat, sich sehr zurückzunehmen auf einzelne, vereinzelte Reize, auf eine bestimmte Form der Ich-Empfindung, die durch diese Krankheit vermittelt wird.

Autisten sind häufig sehr intelligent, aber sehr wenig fähig, ihre Emotionalität von Außenreizen zu unterscheiden.

Es ist eine spezielle Aufgabe für beide Seiten, für den Erkrankten und für diejenigen, die damit zu tun haben.

Der Belt ist etwas ganz anderes.

Der Frager meinte auch mehr, dass die im Belt sich ja auch nur mit einen oder mehreren Gedanken befassen können.

Ja, da verkennt er den Autismus.

Der Belt filtert jeden Außenreiz aus, von vornherein.

Und der Autismus hat eine immense Öffnung für alle Außenreize und der Autist hält sich lediglich, um in dem Chaos zu überleben, an einem einzelnen Reiz fest, er richtet seinen Fokus, so gut er irgend kann, auf einen einzigen Reiz.

Das heißt aber nicht, dass die anderen Reize nicht da wären.

Die nimmt er auf, kann sie aber nicht ordnen.

Wir haben hie eine unterschiedliche Position.

Beim Autisten liegt eine Eindrucksflut vor und er scheint unterzugehen in dieser Flut der Eindrücke.

Beim Belt liegt eine absolute Minimierung der Außenreize vor.

Das ist ein sehr großer Unterschied.

Dann noch die Frage in dem Zusammenhang:

Was ist mit Menschen mit einer physischen Herausforderung? Bezieht sich ihre Lebensaufgabe auf sich selbst oder sind sie vielmehr als Erfahrung für andere auf dieser Welt?

Es ist doch immer das Gleiche.

Jedes Leben bezieht sich sowohl auf den Inkarnierten selbst als auch auf diejenigen, die mit ihm zu tun haben.

Jedes Leben, auch euer Leben, ist eine solche Verknüpfung.

Das ist doch ganz natürlich.

Ich muss allerdings sagen, dass Schwerbehinderte häufig die Inkarnation auf sich genommen haben, damit die Menschen, mit denen sie zu tun haben, lernen. Das ist sehr viel häufiger der Fall, als dass es Seelen sind, die für sich selbst noch wichtige Erfahrungen machen.

Also, ich höre schon, wie alle jetzt sagen:

Oh, dann sind das alle alte Seelen.

Bitte, bitte, bitte, es gibt keine alten und keine jungen Seelen!

Aber es sind sehr häufig Seelenanteile einer Persönlichkeit, die ihr Augenmerk schon sehr darauf gerichtet hat, im großen Netzwerk zu helfen.