0723: Newsletter Ostern 2016

Newsletter Ostern 2016

von Uta Hierke-Sackmann

und Hans-Jürgen Sackmann

Themen:

Frohes Osterfest

Unser neues Buch zum Thema der Zeit: Die Ritter des Lichts

Ein Frohes Osterfest allen Freunden unserer Arbeit!

Kann ich das so schreiben? Ist das in Ordnung, wenn ich Ihnen ein Frohes! Osterfest wünsche? Ist das wirklich noch im Rahmen der derzeit so angesagten Political Correctness?

Frohsinn wünschen? Im Angesicht der derzeitigen Lage?

„Besinnliche Feiertage“, vielleicht sollte ich es so formulieren? Wenn Weihnachten wäre, ginge das.

Es ist aber Ostern, da ist „Frohsinn“ angesagt.

Ach, zu dumm! Ich hätte Karfreitag als Anlass nehmen sollten. Da hätte ich über Trauer reden können, über Verlust und Angst davor. Da wäre ich ganz und gar im „Mainstream“ gewesen.

Jetzt sitze ich hier und muss über „Frohsinn“ schreiben!
Passt ja gar nicht! Frohsinn verboten!

Denn die Zeiten sind schwer und Angst liegt in der Luft und Wut regiert die Herzen. Das spüre ich, wo immer ich bin.

Dass höre ich, mit wem auch immer ich rede: Angst, Wut und mehr und mehr Resignation über die persönliche Lage und über die politische Lage.

Da kann ich noch so fröhlich den Tag begonnen haben: Irgendwann muss ich diese emotionale Lage wahrnehmen, muss ich – wenn ich mir den Frohsinn des Tages erhalten will – mich abschotten.

Muss ich das wirklich: mich „zumachen“?
Ich hör das oft, denn meine Klienten fragen mich: Wie hältst du das aus? Jeden Tag wirst du mit der Trauer und der Angst der Menschen konfrontiert.

Nein, ich muss mich nicht „zumachen“, im Gegenteil!
Es stimmt schon: Jeden Tag bin ich mit den Menschen in Kontakt, die irgendwie etwas sehr Wichtiges verloren haben: Den geliebten Menschen oder die Zuversicht, ihren eigenen guten Lebensweg zu finden, das Vertrauen in sich selbst oder in die, die sie lieben, die Erwartungsfreude in das, was kommen mag.

Ja, das ist wahr: Ich begegne der Angst, der Trauer und der Wut, der Resignation.

Und alle, die sich hilfesuchend an mich wenden, haben gute Gründe dafür, nie handelt es sich um momentane Befindlichkeiten: Not ist Not und nicht in Zweifel zu ziehen.

Aber eine Weile mit denen zu sein, deren Leben ein Reading oder ein Seminar bei mir notwendig macht, zieht mich nicht runter.

Nein, nein, das liegt wirklich nicht daran, dass ich eine geborene Frohnatur wäre. Sondern daran, dass ich in meiner Arbeit etwas miterleben darf, Zeuge eines Prozesses werden darf, der nur durch mich, aber nicht aus mir heraus stattfindet.

Der einsame, trauernde, zweifelnde, ratlose Mensch ist den nichtmateriellen Wesen ganz und gar nicht gleichgültig! Und darum bewegen sie alles, was nur möglich ist, um ihn aus seiner Not „auferstehen“ zu lassen.

Von diesem Prozess bin ich nur ein Teil, den sie sich nutzbar machen.

Es ist nicht Gott, der uns leiden sehen will, es ist nicht unser Karma, das uns für einstmals begangene Fehler aussichtlos büßen lässt. Es ist nicht der natürliche Lauf jeden Lebens, dass Leid unbedingt erlitten werden soll.

Wir sind nicht verdammt dazu, verzweifelt zu sein, da gibt es keine höhere Ordnung, die uns dies abverlangt.

Alles, was es gibt von unseren lieben Verstorbenen, unseren Vorfahren, unseren Engeln, ist – und letztlich und ursächlich von Gott – liebevolle Fürsorge, Mitgefühl und Nachsicht mit unserer Unvollkommenheit und ein unbeirrbarer Optimismus, dass wir – wann auch immer – sein werden, wer und was wir wirklich sind!

Und sie wissen, WIE! schwer es für uns ist, unsere Existenz hier in der Welt zu leben. Sie sind sich bewusst – mehr als wir – wie wenig wir darauf vorbereitet sind, zu tragen, was zu tragen ist, und zu verändern, was verändert werden muss, damit unser Dasein besser wird. Sie wissen um jede unserer Verwundungen, um jede unserer Ängste, um jede Gefahr, ob die nun in uns liegt oder von außen droht.

Sie sprechen uns nicht schuldig, auch nicht die Menschheit, sie richten uns nicht und schon gar nicht sind sie darauf aus, uns „hinzurichten“.

Ein solches Bewusstsein ist Menschenwerk!

Nein, sie sind absolut zuversichtlich und das ist ganz leicht für sie, denn sie kennen unser Selbst. Sie wissen, dass wir Gottes Kinder sind!

Verdrehte, verängstigte, manipulierte, missbrauchte Kinder, zu „klein“, um ohne Hilfe ihr Selbst zu entfalten, zu verwirrt, um ohne sie unseren Platz zu finden. Also helfen sie, vielfältig sieht solche Hilfe aus.

Manchmal darf ich Werkzeug sein. Oft bin ich selbst dieser Hilfe dringend bedürftig und nicht immer weiß ich, dass das, was gerade geschieht, die Hilfe ist, die dringend gebraucht wird.

Ehe es Ostern ist, ist Gründonnerstag, das Wort kommt von „Greinen = Klagen, Jammern“

Das war der Tag, an dem Jesus Abschied nehmen musste von seiner Rolle, die er innerhalb seiner Freunde und Anhänger hatte. Der Tag, an dem er alles, was ihm lieb und wert war, ein „letztes Mal“ tun durfte.

Darauf folgte Verrat und die angstvolle Nacht im Garten Gethsemane. Eine Nacht ohne Trost, ohne Sinn zu finden, ganz allein. Und er weinte, er klagte, er „greinte“, er hatte Angst vor dem, was kommt.

Auf den Gründonnerstag folgte der Karfreitag. Keine Gnade, von nichts und niemanden, keine Rettung in letzter Sekunde, weder für ihn noch für die, die ihn liebten.

Mitten am Tag kommt die Finsternis: Das Leben geraubt, der Beschämung bis zum letzten Atemzug ausgesetzt. Den Weg verloren, den Glauben aufgegeben: Vater, Vater warum hast du mich verlassen?
Und der Vater antwortet nicht.

Oder antwortet der doch? Ist seine Antwort aber eine, die nicht gewünscht ist?

Ja, er antwortet: Der römische Soldat, der ihm erst Essig zu trinken gibt – das Blut verdünnend – und dann die Lanze nimmt, um das geplagte Herz vom angestauten Wasser des Körpers zu befreien und so erst aus der sonst tagelang dauernden Hinrichtungsmethode, der Jesus ausgesetzt wäre, einen „kurzen Weg“ zu machen.

Er antwortet, in dem er sagt: Schluss jetzt! Das lasse ich nicht zu, dass du mich verlierst! Das ist bestimmt nicht die Antwort gewesen, auf die alle gewartet haben.

Und dann? Wird es still! Es ist vollbracht!

War es Gottes Plan? War es ihm so wichtig, dass Blut fließt für unsere Schuld? Braucht Gott das: einen Deal?
Muss Leid sein, weil wir zu schlecht sind für Gott?

Ach, das kann ich gar nicht bestätigen! Es hätte auch ganz anders gehen können. Es hätte auch ein uralt gewordener Jesus eines Tages still und friedvoll ableben dürfen.

Aber wäre dann das, was er uns geschenkt hat, was er uns gesagt hat über unsere Würde der Gotteskindschaft: Über unsere Fähigkeit, Mitgefühl zu leben und das Glück, das uns entsteht, wenn wir aus unserer innersten Liebe heraus handeln.

Und über unsere Freiheit, Gott jederzeit um Hilfe bitten zu können, wer immer wir sind und was immer wir getan haben: Wäre dieser unermessliche Schatz je weitergetragen worden?

Vermutlich nicht: Er wäre einfach einer der vielen Weisen geblieben, die irgendwann vergessen worden wären.

Nicht Gott brauchte Jesus Blut, die Menschen brauchten es. Darum verfinsterte sich der Himmel, es wurde still, es war vollbracht.

Aber, es ist nicht das Ende der Geschichte, es ist der Anfang.

Ganz gleich, was Mächtige unternahmen, um Jesus und seine Worte zu verdrehen (und das ist sehr viel), in unseren Herzen wissen wir, was wahr ist und immer wahr sein wird: Wir sind nicht geboren, um Angst zu leiden und um uns zu schämen.

Wir sind so – wie wir in unserem Innersten sind – nicht nur willkommen, wenn wir einmal tot sind, sondern jetzt, hier auch!
Wir sind wirklich Gottes Kinder, ewig im Geist und endlich in unserer Körperlichkeit. Wir sind gewünscht und wir dürfen darauf vertrauen, dass wir einstmals werden, wer wir in Gottes Bewusstsein sind.

Nicht nur im Himmel und auch nicht, weil wir genug „bezahlt“ haben, sondern weil wir es sind, die gewünscht sind und geliebt.

Wir stehen auf: Jeden Tag steht neben all den Prägungen, die uns zu Trauernden, Zweifelnden, Verwirrten machen, auch unser ewiges Ich auf, beginnt einen neuen Tag, der da, wo es in uns nicht reicht, auch Hilfe, Trost und Zuversicht bringt.

Denn allein sind wir nicht, niemals – in keiner Stunde – so schwierig sie auch sein mag, ob wir die Helfer wahrnehmen oder nicht, und unabhängig davon, ob wir uns diese Hilfe verdient haben oder nicht.

Wir werden sein können, wer wir sind! Ganz gewiss kommt nach dem Jammer, nach der Finsternis der neue Tag, an dem wir aufstehen und die Ängste, Trauer, Sorgen, Verzweiflung und die Einsamkeit der Nacht verlassen haben. Das ist nicht erst so, wenn wir sterben, sondern tatsächlich jeden Tag möglich.

„Das Himmelreich ist inwendig in euch“.

Was in mir ist, kann mir niemand rauben oder töten, es ist ja mein Tiefstes!
Mit ihm bin ich auf die Welt gekommen, mit ihm gehe ich meinen irdischen Weg und mit ihm verlasse ich meine Körperlichkeit.

Es kann sich verdunkeln, es kann sein, dass mein Verstand es nicht versteht und mein Gefühl es nicht fühlt, aber es ist da!

Und was ist dann da?

Seligkeit… Freude, Gelassenheit, Frieden, Frohsinn, Lebendigkeit, Liebe, Schaffenskraft, Zuversicht, Mut. Diese Liste können Sie selbst beliebig fortsetzen.

Es ist da: Das Himmelreich in uns, aber wir brauchen Hilfe, es wieder zu finden.

Sagt Jesus uns, wie? Ja, macht er: „Wenn ihr nicht werdet wie die Kinder, werdet ihr das Himmelreich nicht schauen“.

Darf ich Ihnen jetzt ein FROHES Osterfest wünschen, trauen Sie sich, sich wie ein Kind zu freuen?

Da gibt es nichts, worüber Sie sich freuen könnten?
Nun, würde ein Kind eine solche Antwort geben? Ja schon, aber bestimmt nicht einen ganzen Tag lang! Irgendwann würde es irgend etwas dazu veranlassen, etwas Erfreuliches entdecken zu wollen, und allein die Suche schon als beglückend empfinden.

Wenn sie das tun, seien sie sicher: Dann sind sie nicht allein. Sie müssen das nicht selbst schaffen, sie dürfen darauf zählen, dass ihnen bei dieser Suche geholfen wird.

Wie die Hilfe aussieht, das kann sehr unterschiedlich sein, aber sie kommt. Alles, was dazu nötig ist, ist das Bewusstsein dafür, hilfsbedürftig zu sein.
So wie ein Kind immer weiß, dass es Kind ist.

Als ich diesen Newsletter begann, wusste ich noch gar nicht, was ich schreiben könnte in dieser Zeit voller Unsicherheiten, Gewalt und Entwertungen all dessen, was gut und wahr ist.

Erst vor wenigen Tagen kam wieder einmal die Ohnmacht vor denen hoch, die in ihrem religiösen Wahn nichts mehr achten können, nicht einmal mehr ihr eigenes Leben.

Ich bat um Hilfe, ich sah ein: Heute bin ich zu klein – mütig, um euch etwas Gutes zu geben. Dann kam sie, die Hilfe. Nicht aus mir, nur durch mich.

Wie stets bei meinem Weg mit euch, ob in Readings oder Seminaren: Nicht ich, sondern durch mich.
Nicht verdient, nur geliehen.
Nicht beabsichtigt, nur erfahren.

Frohe Ostern, liebe Freunde!

Uta Hierke-Sackmann

Unser neues Buch „Die Ritter des Lichts“

Kurz vor Ostern 2016 ist unser neues Buch – das Erste in der Reihe der Edition Lebensbibliotheken – bei Amazon.de erschienen:

Die Edition Lebensbibliotheken ist eröffnet mit unserem neuen Buch und eBook:

„Die Ritter des Lichts und der Umgang mit den Destruktiven dieser Welt“

Das Vorwort von Elia dazu:

Der Kämpfer des Lichts muss Licht verwenden und nicht Finsternis!
Und darum wird gehen: Es Licht werden zu lassen in dir, mit dir und durch dich.

Das Ziel des Destruktiven ist ganz einfach: Zu verhindern, dass das Leben im Guten sich weiterentwickelt.

Das Konstruktive, das soll verhindert werden. So simpel ist es!

Das Gute und Starke in den Menschen, das Gute und Starke in der Schöpfung,
das Gute und Starke bei den Tieren, das Gute und Starke sogar im Kosmos, es soll verhindert werden:
Das Licht, die Liebe, die Kraft, die schöpferische Liebe zum Leben, die mütterliche Zuneigung, der positive Kampfgeist – all das, wofür die Seelenfamilien stehen.

Zu verhindern, dass die Entwicklung nach immer größerer Vollkommenheit weitergeht, das ist das Ziel der Destruktiven. Sie wollen kein Wachstum!
Sie wollen den Niedergang. Das ist ihr Ziel, das ist ihre Wahrheit. Sie wollen nicht Gottes Schöpfungsplan, sondern ihren Verweigerungsplan.

Nichts ist gut, nichts ist recht, niemand ist frei, das ist ihr Programm. Man könnte auch sagen: Sie sind sozusagen das Schwarze Loch, in dem sich alles im Nichts auflösen wird.
Im Kleinen wie im Großen gilt es dies, zu betrachten, denn wenn wir schauen, welche Früchte sie bringen, so wird immer zu sehen sein: Sie zerstören!
Sie zerstören die Lebensfreude, den Mut, das Mitgefühl, Geduld, Gerechtigkeit, Weisheit, Liebe, Eintracht. Alles das zerstören sie, dies ist ihr Wesen.

Wesen kann man nicht ändern. Aber man kann diesem Wesen das eigene Gute entgegenhalten. Und das ist ein sehr wichtiger Punkt!

Wenn ich sage, im Wesentlichen ist es ihre Funktion, zu zerstören, was gut ist, dann kann das Gute nicht mit Zerstörung antworten.
Dann darf das Gute nicht darin liegen, zu gleichen Verfahren zu kommen. Dann muss ja das Gute einen ganz anderen Weg gehen.
Und das ist wichtig!
Es geht nicht darum, dir Waffen zu schaffen – sondern Stärken.
Es geht nicht darum, zu zerstören.

Und ich will dich nicht im Unklaren darüber lassen, warum das nicht nötig ist:
Das Destruktive ist wie eine Kraft, die stets um sich frisst wie eine Maschine,
die alles, was lebendig, gut, fröhlich, frei ist, um sich herum aufzufressen scheint.
Wenn dies aber nicht mehr geht, dann frisst es sich selbst!
Es beginnt immer, sich selbst zu zerstören. Zerstörung ist sein Wesen!
Lässt man es allein, zerstört es sich, gibt man ihm kein Futter, muss es sich fressen.

Mit Bedacht sage ich, wovon ich eben sprach: „Das Wesen des Destruktiven“ gilt nicht einer Person, wohl aber den Energien, die auf diese Person Einfluss nehmen.

Der Kämpfer des Lichts muss Licht verwenden und nicht Finsternis!
Und darum wird gehen: Es Licht werden zu lassen, in dir, mit dir und durch dich.

Bei Amazon.de gibt es jetzt das Buch und das eBook zu kaufen.

Beim eBook wie auch beim Buch existiert die Möglichkeit, dass ihr vorab einen Blick in den Inhalt werfen könnt, wo auch die Inhaltsübersicht zu sehen ist.

Die Bücher findet ihr neben unseren anderen Büchern wie immer bei uns auf unserer Seite, in der die Links zu den Büchern bei Amazon.de sind:
http://buch.jenseits-medium.de

Alles Liebe euch

Hans-Jürgen Sackmann