Heilkräfte

0730: Wer urteilt über einen anderen Menschen…

Wer urteilt über einen anderen Menschen
der urteilt immer auch über sich,
wenn er einmal in eine ähnliche Situation kommt!
W
er heute über dich urteilt, weil er dich nicht versteht,
der trifft das eigene Urteil über sich selbst,
wenn er in ähnliche Entwicklungsstränge geht.

Elia

Teil 2

Zu Gast ist Anika.

Anika: Meine Schulter verkrampft sich. Und ich wollte fragen, was es damit auf sich hat.

Elia: Anika, ihr habt nicht alles in der Inkarnation gesehen. Ihr habt nicht den Weg gesehen vom Kerker zum Hinrichtungsplatz. Du hattest den Pfahl, an dem du verbrannt wurdest, selbst zu tragen auf deiner Schulter. Verstehst du jetzt?

Anika: Mhm.

Elia: Und es wäre mein Vorschlag an dich, lieber Hajo, hier der Anika Hilfe zu geben.

Hajo: Ja.

Elia: Gerade jetzt, gerade heute, denn noch ist die Erinnerung an jenen Mann, der du warst, ganz frisch. Und gleichzeitig, Anika, könnte es, wenn du möchtest, etwas sein, was du auch als Lernende betrachten darfst.

Hajo ist Heiler, weil er Heilkräfte hat. Du hast Heilkräfte, von denen du bis jetzt nur eine Ahnung hattest. Aber keine Angst: So kannst du gleichzeitig lernen und diesen Segen empfangen. Magst du das tun?

Anika: Ja, gerne.

Elia: Verstehst du den Zusammenhang, Anika?

„Ich trage den Hinrichtungspfahl schon auf meiner Schulter. Ich trage die Last durch Verurteilung von anderen auf meiner Schulter.“

Anika, am Urteil anderer kannst du nichts tun. Aber glaub mir, die tragen schwerer daran als du. Das ist nur eine Frage der Zeit.

Jener Priester, der dich damals zutiefst psychisch zerstört hat, indem er dir eine Schuld auflastete, die gar nicht deine war, er hat auch weitere Leben gehabt. Und auch er hat bis heute zu lernen, was Fehlurteile bedeuten. Du brauchst seine Last nicht tragen.

Die Urteile all der Menschen über dich, die falsch sind, oberflächlich und manchmal dumm, du musst das nicht tragen. Sie müssen es tragen.

Wer urteilt über einen anderen Menschen, der urteilt immer auch über sich, wenn er einmal in eine ähnliche Situation kommt!

Wer heute über dich urteilt, weil er dich nicht versteht, der trifft das eigene Urteil über sich selbst, wenn er in ähnliche Entwicklungsstränge geht. Darum darfst du aufhören damit.

Die Schulter tut dir jetzt weh, weil du das Urteil, das andere über dich gefällt haben, meinst ganz allein tragen zu müssen. Lass es zu, dass die Schöpfung ihren Lauf nimmt. Lass es zu, dass das Tragen dieser Last an die geht, die diese Last verursacht haben. Du musst nichts tun. Ja?

Anika: Ja.

Elia: Deine nächste Frage, bitte.

Anika: Gibt es noch etwas, was ich bezüglich meines Körpers und meine Haut beachten kann?

Elia: Anika, deine Haut ist etwas, was auch noch aus dieser Inkarnation kommt. Sich befleckt und schmutzig zu fühlen, das ist das Gefühl, mit dem du damals gestorben bist.

Und es ist wichtig, dass du verstehst, dass jede Berührung für deine Haut ein Segen ist. Ob du dich selbst berührst beim Eincremen oder ob du dich vertrauensvoll auf eine Massagebank legst und einer Fachkraft erlaubst, deine Haut zu berühren oder anderen Menschen oder einem Tier, das ist eigentlich ganz egal.

Aber deine Haut sehnt sich danach, berührt zu werden.

Es ist nicht möglich, liebe Anika, alles wegzumachen, was ihr aus anderen Inkarnationen mitnehmt. Da ist immer auch etwas, das ihr mitnehmt in die Auswahl eurer Gene.
Und in deinem Fall ist es eine sehr große Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen und Reizen, die auf die Haut kommt. Das lässt sich nicht völlig vermeiden. Du lebst in der Welt, in der du lebst.
Aber verstehen solltest du das, was gut tut. Das ist Berührung, auch wenn es nicht alles weg tun kann. Ja?

Anika: Mhm.

Elia: Wenn du dich siehst im Spiegel und auf deine Haut schaust, dann schaust du auf diese Haut, als hätte sie einen Makel. Das ist nicht schön für die Haut. Vielleicht kannst du jetzt auf diese Haut schauen und sagen:

„Ja, im Grunde sind das Ehrennarben meiner Seele. Die sind mir geblieben aus einem sehr großen, sehr gutem Kampf.“

Dann würdest du anders draufschauen und das wäre gut.

Anika: Ja.