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0746: Referenz Verstorbenenkontakt – Zum Frieden haben gehört, wahr zu sein.

Verstorbenenkontakt mit Referenz

Zum Frieden haben gehört, wahr zu sein.

Zuhause, das ist IN uns, es ist das Wahre, das bleibt.

Referenz:

Liebe Uta,

ich bin nicht umhin gekommen, Dir zu sagen, wie glücklich ich jetzt bin und möchte Dir, Euch nur sagen, dass es mehr von euch geben sollte!!

Ich, wir hatten einen zweiten Kontakt mit Charly … für mich fast unfassbar …. Deine Bereitschaft der Aufopferung, um Menschen aus der Trauer zu helfen, ist fast unglaublich.

Ich habe sehr wohl bemerkt, dass es sehr anstrengend für Dich war diese halbe Stunde … nur um mich nochmal glücklich zurückzulassen …

Ich danke Dir dafür aus tiefstem Herzen. Ich weiß, das es Quatsch ist: Aber wenn ich Euch irgendwann einmal helfen kann (wie auch immer…), bitte lass es mich wissen.

Sollte mein Bruder nochmal vorbeischauen, (was ich nicht glaube, es ist ja alles gesagt …) sag Ihm nur, ich bin auf dem Weg, seelisch wieder gesund zu werden.

( Die Tabletten sind seit 1 Woche weg!!)

Ich nehme keine mehr…..ist doch der Hit oder?? Innere Stärke.

Du hast sicher jetzt Dein nächstes Reading …

Erzähl den Leuten, dass es gesund und glücklich machen kann!!!!

Achte auf genug Schlaf. Ich habe Euch sehr lieb gewonnen.

Eure Sandra, Charly und David

 

Verstorbenenkontakt:

Das Erste, das ich wahrnehme, ist ein zarter Duft nach Rasierwasser, und in dem Zusammenhang ein Rasiermesser … ich bekomme ein verärgert sein darüber, sich rasieren zu sollen oder müssen …

Er lacht, ein schönes klares Lachen ohne jede Scheu.

Jetzt sehe ich seinen Mund, sehr weiße Zähne und ein viel männlicheres Gesicht als auf dem Foto … dennoch: da ist etwas Zartes, Weiches an ihm … etwas, das gar nicht so erwachsen wirkt, sondern verletzlich, sensibel, und vorsichtig.

Er hat eine Tüte mit Süßigkeiten bei sich, gebrannte Mandeln vielleicht, jedenfalls scheint er nicht widerstehen zu können und hält sie mir hin:

C: Magst du?

U: Hab ich doch nichts von …

C: stimmt! Aber du nimmst davon auch nicht zu.

(Lächelt und zwinkert mir zu.)

Wir sind in einem großen Büro, ein sehr großes Fenster und der Blick geht auf eine Großstadt, viele Häuser, auch hohe Häuser … er steht vor dem Fenster, schaut raus..

Das Bild verändert sich, ich höre Motorengeräusche, klingt wie ein Helikopter … weit entfernt klingt das … irreal.

C: Auch sinnlos!

Wenn es Zeit ist, dann ist es Zeit.

Bist du müde?

(Er steht immer noch mit dem Rücken zu mir, bekleidet mit einem weißen Hemd und einer schwarzen Hose, komischerweise in Socken. Erst als er mich direkt anspricht, schaut er mich über die Schulter an.

U: müde nicht, nein…

C: zu heiß! Ja?

U: hmhm …

C: Mach dir heißen Tee, das hilft, echt!

U: ok, später … erst du …

C: Och, ich kann warten (grinst). Ich habe die Zeit in der Tasche …

U: Na, jedenfalls hast du Humor.

C: Hm … ja … warum auch nicht, bist du sicher, dass du keinen Tee willst?

U: ja …

C: Jaaaaaaaaa, Mensch!

Lass mich doch in Ruhe! Das musst du jetzt sagen.

(Er grinst, ich glaub er will mich hochnehmen.)

C: nein, echt nicht!

Sie weiß schon, was ich meine! Ich hab sie manchmal ganz schön genervt!

Hast du einen großen Bruder?

U: wer ich?

C: (nickt) ja …

C: Dann weißt du, was ich meine?

U: zu viel Fürsorge? Nein, das hatte ich nicht so!

C: ach schade! Liest du Bücher?

U: ja …

C: Das ist gut, gefällt mir, hier diese Stelle:

Das Wahre bleibt …

(Kleines Buch, sieht aus wie ein Klassiker.)

Das Wahre bleibt … das stimmt!

Aber ich sage dir, ihr habt alle keine Ahnung, was das Wahre ist … das verstehst du erst hier, da fängst du an, die Zusammenhänge zu begreifen.

Sag ihr, ich bin heute dankbar, auch für das Schwere!

Sag ihr, ich liebe unsere Eltern … ehrlich, es war schwer, aber du lernst, wenn es schwer ist, verstehst du?

Du lernst so viel!

Sag ihr, ich weiß, dass sie mich vermisst und dass sie sich vorstellt, wie es gewesen wäre, wenn wir ganz offen gewesen wären …

Aber das sind alles Gedanken, die machen dich nur fertig.

Es war ok, es war gut!

Und es war auch der richtige Augenblick!

Ich find´s so blöd zu denken, dass ohne mich nichts mehr je wieder so wichtig ist!

Das ist Quatsch, du hast Recht, wenn dich das sauer macht!

Du hast absolut Recht.

He! Lass dich nicht zur zweiten Wahl machen, hörst du!

Ich bin hier und ich liebe das hier, hier bin ich zu hause und es ist gut!

Weißt du noch?

Ich wollte immer irgendwie WIRKLICH zuhause sein, dazugehören und dann hab ich gemerkt, es geht nicht, ich bin immer fremd … es gibt gar kein zuhause für mich.

Hab ich wirklich gedacht!

Aber das war nicht so, ich habs nur nicht gemerkt.

Es war immer da, ich habs nur nicht gewusst.

Ich will das du es weißt, es ist hier (tippt sich auf die Brust).

Das scheint ihm weh zu tun, denn er sagt: Au!

Lacht dann aber und sagt: Quatsch, ich hab doch keine Schmerzen hier …

Zuhause, das ist IN uns, es ist das Wahre, das bleibt.

Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich habe?

Du bist gut, du bist eine gute Frau…aber du hast immer diese Angst, dass es nicht reicht, was du machst …

Wie kommst du nur darauf?

Glaub mir, du bist nicht verantwortlich für ihr Unglück … genauso wenig wie ich.

Klar?

Er steht auf und nimmt sich aus einem Kistchen eine Zigarette, steckt sie aber nicht an

C: He, erinnere dich: der Versuchung widerstehen … tolles Gefühl!

Du musst der Versuchung widerstehen, dich für verantwortlich zu halten!

Und du musst aufhören, so verrückt zu denken.

Ich war nicht der Wertvollere, ich war ich und du bist du!

Was soll dieses messen denn? Wozu?

Nur, um die Trauer noch größer zu machen?

Pass auf, ich sag dir das jetzt nur einmal, ok?

Ich war so weit, es war genug … es war nie länger geplant, verstehst du?

Nie länger geplant!

Ich bin jetzt hier und habe ne Menge Sachen zu ordnen, weil, irgendwie bin ich zum Schluss ziemlich durcheinander gekommen, ich hab mich auch nie richtig gesehen.

Eigentlich, was wollte ich schon so Großartiges?

Dass, was alle wollen, oder?

Ich wollte leben und lieben, und das alles einen Sinn hat … na ja … ich habe mich selbst ziemlich durcheinandergebracht!

Denkst du manchmal noch daran?

Denkst du noch daran, wie oft ich ratlos war, aber versucht habe, das vor dir zu verstecken?

Das war nicht gut, ich hätte dazu stehen sollen!

Ich hätte dir zeigen sollen, dass ich doch noch mehr Fragen als Antworten habe …

Dann würdest du dir jetzt nicht solche Gedanken machen.

Du denkst manchmal, dass David wie ich ist.

Das stimmt auch, aber er ist nicht ich!

Er ist anders und das ist doch ok, aber manchmal denkst du das und warum?

Weil du dann auf mich doch noch aufpassen kannst…

Ach he, jetzt wein nicht, ok?

David ist Klasse, ich liebe ihn, er ist gut, verstehst du!

Aber ich will nicht, dass er auch durcheinander kommt.

Die Ehre der Männer, verstehst du, das ich wichtig.

Sich als Mann ehren können!

Ich hab das nicht geschafft, es war zu schwer … da war so viel falsch … an welche Art Mann hätte ich denn glauben sollen?

Ich hab immer gefürchtet, dass ich doch kein richtiger Mann bin.

David soll sich davor nicht fürchten, er ist stark, eine starke Seele und sag ihm von mir, das es einfach Quatsch ist, dass zum Mann sein gehört, zu hassen!

Zum Mann sein gehört, verstehen WOLLEN, was andere denken, dass heißt, verstehen lernen, warum Angst entsteht …

Angst zu verlieren genauso, wie Angst zu verletzen …

Das ist mein Erbe an ihn: Die Fähigkeit, zu verstehen, was andere denken!

Er soll stolz darauf sein … es ist so wichtig in den Zeiten, die kommen.

Hast du dir mal überlegt, dass sich dauernd Männer opfern?

Überall?

Ist das etwa männlich? Das ist blöd, sag ich dir!

Das muss aufhören! Ich will keine Helden mehr in unserer Familie!

Ich will, dass es aufhört. Weißt du, wie schwer mir das war?

Ich hatte immer das Gefühl, ein Held sein zu müssen, und habs nie geschafft!

Das hat mich ganz verrückt gemacht.

Das mit den Helden, das sind doch alles Lügen!

Das Wahre, das von mir bleibt, ist, dass ich euch so sehr geliebt habe!

Ich wollte immer Frieden haben, ich wollte, dass es aufhört, das ewige Streiten.

Ich wollte, dass alles so sein darf, wie es ist.

Aber das schafft keiner auf Erden, der Weg dahin ist weit.

Ich hab gedacht, wenn ich jeden verstehen lerne, dann geht’s, irgendwie …

Aber das geht eben nicht, ohne dass du anfängst, alles zu verdrehen.

Dann schweigst du, wenn du reden musst und dann redest du, wenn du schweigen möchtest …

Es ist so schwer, immer Frieden haben zu wollen.

Ich weiß, so gesehen bin ich dein Held (grinst), aber heute sehe ich vieles ganz anders:

Zum Frieden haben gehört, wahr zu sein … das ist die Voraussetzung, wahr sein, hmhm…ja, und wenn du das erst einmal bist, dann hast du ein zuhause … nämlich hier! (Tippt sich wieder an die Brust) in dir drin. So genug jetzt!

Es reicht!

U: Danke, Charles, ich habe selten einen Verstorbenen so weise erzählen hören, bist du ein Guide?

C: ja!

Bin ich … ah, jetzt ist es raus!

Ja! (Lacht) ja, doch … ich bin Davids Guide (er strahlt).

Ich sage doch, ich liebe ihn!

U: Charles, ich würde jetzt gerne deine Persönlichkeit beschreiben, so, wie ich sie erlebe, darf ich das tun?

C: klar …

U: Ich bin erstaunt über die starke Präsenz, die er hat, am Anfang war ich schon versucht, zu glauben, dass er gar nicht Charles ist, sondern dein Guide, aber diesen Gedanken hat er nicht akzeptiert.

Er ist von einer ungeheuren Intensität und dabei mitfühlend, auch mitreißend.

Ich habe den Eindruck, dass er immer mit einem Schmerz gelebt hat, der einfach nicht aufhörte, kann es sein das der etwas mit seinem Vater zu tun hat. Mein Eindruck ist der als wäre sein ganzes Augenmerk darauf gerichtet gewesen in den Augen des Vaters als „richtig“ dar zu stehen…und ich habe nicht den Eindruck das es je WIRKLICH genug war…sondern das Charles Teile seiner Persönlichkeit nicht zeigen konnte oder durfte…kann das sein? Hier ist viel Traurigkeit, aber auch der feste Entschluss, dass es so etwas nie wieder geben soll.

Ich erlebe ihn hier ganz anders, gelöst, heiter und sehr selbstbewusst, aber zu Lebzeiten fühle ich ihn wie unter einem dauernden Druck, etwas beweisen zu müssen.

Um was es sich handeln mag, frage ich und ich bekomme als Antwort: männliche Stärke.

(Wobei ich mich frage, was das sein soll …? )

C: Das weiß sie schon, was ich meine …

Ich halte ihn für einen sehr verantwortungsbewussten Menschen, einem, der die Interessen und Ziele und das Wohl anderer immer mit einbezieht … wie kann es sein, das es „nicht reichte“… aber so sehr ich auch frage, darauf bekomme ich keine Antwort.

Ich weiß nicht, ob das Bild, das ich bekomme, hier im Zusammenhang steht, füge es aber der Vollständigkeit halber hinzu:

Ich sehe einen Arzt vor mir stehen, weiße Schuhe, weiße Hose, weißer Kittel, das Gesicht sehe ich nicht … es ist kalt hier, wo ich bin, richtig kalt und ein blaues Licht ist zu sehen. Ich höre einen ganz tiefen Seufzer …

Abgesehen davon: Mir begegnet hier jemand mit einem blitzgescheiten Verstand, klug, auch ein ganz feiner Humor, ein bisschen hintergründig vielleicht … immer wieder einmal hab ich den Eindruck, er spielt mit meinen Gedanken, wie ein Schachspieler, man merkt nicht gleich, worauf er hinaus will … aber es macht Spaß, weil darin überhaupt nichts Boshaftes liegt, weil man spürt, dass er einer ist, der lieb hat … der Verständnis sucht und gibt.

Er zeigt mir eine Skulptur, ein Paar aus Holz, nicht kitschig, sehr modern und wunderschön.

C: Das ist Liebe!

Aus zwei wird eine perfekte Einheit!

Ich denke, dass Charles sehr feinsinnig war und sehr, sehr gut wusste, was Schönheit ist, alles Kitschige, Vulgäre, Laute, Grobe scheint ihm völlig fernzuliegen.

Selbst seine Art, mit mir umzugehen, hat etwas Feines und Sensibles … er versetzt mich in eine Stimmung, in der ich am liebsten ruhige, sanfte Balladen hören würde.

Das geht leider nicht während des Readings … ich bekomme eine Erinnerung an einen Song, der Satz: when we walking … fields of gold … mehr weiß ich nicht … doch dann: I never made promisses lightly …

Ja, das glaube ich ihm, das er niemals leichtfertig Versprechungen machte …

Er ist wirklich sehr intelligent und er zieht hier alle Register um das zu sagen was ihm wichtig ist.

Aber, etwas ist da, das mich irritiert, wenn wir „in seinem Leben“ sind, dann ist er unruhig, diese nervöse, innere Anpassung …

 

Irgendwas scheint er noch zeigen zu wollen, aber ich bekomme es nicht zu fassen …

Ich weiß, dass er einen Unfall hatte, aber kann es sein, dass er auch krank war?

Ich verstehe einfach nicht, warum ich immer wider das Wort: Opferung bekomme … er erklärt es auch nicht, steht nur mit vor der Brust verschränkten Armen da und sagt es einfach nicht, lächelt nur …

Wie gesagt, er ist sehr klug und er ist dabei auch ein Taktiker … einer, der mit meinen Gedanken umgeht wie ein Schachspieler … nur das ich nicht weiß, was er beabsichtigt, es ist nicht immer leicht, ihm zu folgen.

Ich denke, dass er sehr willensstark war und dass er das, was er sich als Ziel gesetzt hat, auch dann erreichen wollte, wenn er dafür hohe Opfer auf sich nehmen musste, nur worin die bestanden, was das Ziel war … er lässt es mich nicht sehen …

C: wieso?

Das ist doch klar! Frieden und Wahrheit, beides, und dass ich anerkannt werde, so, wie ich bin! Ist das so schwierig?

U: Nein, ok.

C: Weißt du, was Angst ist?

U: klar …

C: Ich hasse Angst! Sie macht alles kaputt!

Hmhm…da hast recht.

C: Hier gibt’s keine!

Stell dir das mal vor, ein Bewusstsein ganz ohne Angst … weißt du, was das für Auswirkungen hat?

Nein!

Nicht einmal du weißt das!

Das bedeutet Freiheit. Ja!

Absolute Freiheit und Liebe, du kannst gar nicht lieben, wenn du fürchtest … dann musst du deine Liebe beobachten … weil du schließlich Angst hast, sie zu verlieren …

Und wenn du ein Gefühl beobachtest, dann fühlst du es gar nicht mehr …

Ok, ja? Aber das nur so nebenbei…

U: Sandra hat noch Fragen…

C: … und ich habe Antworten (grinst).

Sag ihr, ich habe nicht gelitten, es war, als nimmst du den Fahrstuhl ganz nach oben …

Es war so, wie wenn du endlich begreifst, dass du schwimmen kannst, ich war ganz geschützt …

Es wahr still erst und dann wurde es hell und dann war ich in einer Musik und Farbenwelt, die so fantastisch war … es war nicht so schlimm, wie sie denkt.

Das, was der Körper macht, das ist etwas ganz anders …

Die Seele muss nicht leiden, wenn sie die Erfahrung nicht braucht, warum hätte ich das brauchen sollen?

Ich war bereit!

U: Danke, vielleicht wollte sie das wissen … ich möchte aber doch auch gerne ihre Fragen stellen:

Lebst du in Frieden, so, wie es immer dein Wunsch war?

C: Oh ja, das tue ich … ich bin in mir im Frieden … und ich selbst bin der Frieden, du verstehst das noch nicht …

Ah, das mag sie nicht, wenn ich das sage … aber diesmal kann ich nichts dafür … (lacht.)

U: Sie fragt, was du von David hältst, ob er dir gefällt?

C: Ich liebe ihn … pass auf, er hat eine starke Persönlichkeit, er ist ein Kämpfer, aber einer der da ist, um das Gute zu schützen … verstehst du?

Es ist deine Aufgabe, dass Gute in ihm zu stärken.

Sag ihm, nur das Wahre bleibt….

Sag ihm von mir, ich liebe die Menschen und ich liebe Gott …

Sag ihm, alle Menschen sind Gottes Kinder, egal wie sie Gott nennen … ganz egal …

Gott ist die Liebe, die Schöpfung … sag ihm das von mir!

Er soll den Lügen der Angstmacher nicht glauben!

U: Bist du manchmal bei ihnen, David und Mama?

C: immer! (Lacht) Ich hab schließlich einen Job bei euch!

Sag Mama, ich lebe!

Und ich bin glücklich!

Sag ihr, ich will nicht, dass sie bitter ist, ich hasse es, wenn sie die Lippen zu komisch zusammenkneift …

Ich will, dass sie lacht und dass sie stolz auf mich ist …

Ich war bei ihr, weil ich sie liebe, ich hab sie ausgesucht, nicht sie mich …

Aber ich konnte nie ersetzen, was nur der Mann kann …

U: Hast du eure Oma Irmgard gesehen?

C: Ja … sie ist jetzt wie eine Prinzessin, die träumt … sie ist schön, ich hätte gar nicht gedacht, wie schön und zart ihre Seele sein kann …….

Die Angst im Leben, die verändert die Seele…es ist schön zu sehen wenn es sich hier wieder ändert. Das tut es nicht immer, aber bei ihr ist es so…

U: Denkst du, Sandras Leben ist gut?

C: Na ja…ich würde mir schon einiges vorstellen können was besser wäre…aber ich habe darüber viel geschrieben, versuch deine Ängste zu verstehen…du bist ganz sicher nicht diejenige die weniger ist, ganz, ganz sicher nicht!

Sandra, denk darüber nach, was ein Mann ist, was ihn ausmacht … denk darüber nach, wie blöd das alles ist … wie verrückt wir uns benehmen sollen. Du bist eine gute Frau…eine gute Frau, hat einen guten Mann verdient.

Kein Opfer, Liebe darf kein Opfern sein.

U: Kannst du sie und David manchmal hören?

C: Ich fühle eure Gedanken, das ist etwas anderes…ich fühle wie ihr für mich in Liebe fühlt…es ist wie Gebeten zuhören wenn du das tust…es ist schön…ich danke dir dafür.

U: Sie hat eine Bitte, sie fragt dich, wie sie von diesen Tabletten loskommen soll…

C: Pass auf, du kannst nicht davon ohne die Ursache zu bekämpfen. Deine Ursache ist Angst, Angst, Angst…nutz die Zeit um deine Ängste aufzulösen! Du BIST nicht deine Angst, verstehst du?

Du bist deinen Gefühlen und Gedanken nicht ausgeliefert, aber deine Vorstellung davon, wer du wirklich bist, ist völlig daneben.

Du bist kein Opfer! He, kämpf jetzt!

Hör, auf die Kleine zu sein, los mach dich auf!

Mach es für David, der ist stark und der braucht eine starke Mama.

Ok?

Du kannst das, ich weiß es.

Was denkst du wieso ich dich hierher geschleppt habe?

Damit was über den Tod erfährst?

Ach Quatsch, damit du was über das Leben erfährst!

Ok?

Ich liebe dich!

Sag Mama, ich liebe sie, ich trage euch in mir … Ne, nicht bis der Vorhang fällt, es gibt keinen Vorhang.

U: Charles, danke für deine Mitarbeit, für mich ist es jetzt Zeit, aufzuhören …

C: Drei Stunden, das ist viel, danke, dass du mir zugehört hast!

U: Ist schon ok, ich wünsch dir Frieden

C: Ich dir auch!

Hier, das ist für Sandra (er gibt mir ein Stofftier, sieht aus wie ein kleiner Tiger …)

Sag ihr, ich will, dass sie die Krallen zeigt!

Okay, reicht wohl jetzt … also, dann …