Jesus

1097: Jesus Worte – Das Gute nehmt an, das Schlechte verwerft!

 

Jesus Worte: Das Gute nehmt an, das Schlechte verwerft!

Ich weiß, dass dir deine Religion wichtig ist!

Viele, viele Menschen deiner Kirche sind so gute und liebe Gotteskinder.

Aber wie überall, wo Menschen zusammenkommen,
gibt es auch die „Machtsüchtigen“.

Es gibt gottesferne Gesetze,
es gibt menschenfeindliche Gesetze wie überall,
wo es um „Glauben“ geht.

Darum sage ich dir mit Jesus Worten:
Das Gute nehmt an, das Schlechte verwerft!

Das Gute deiner Religion nimm an und halte daran fest:
Das, was dir gut ist und was Anderen guttut.

Das, was dir nicht gut ist und was Anderen nicht gut ist, verwerfe.

Was gut ist? Alles, was dem EINZELNEN hilft,
ein ausgeglichenes, zuversichtliches Kind Gottes zu sein!

Schutzengelkontakt

 

Ich bitte meinen Schutzengel, mich mit dem Guide von Anneliese zu verbinden. Anneliese bittet um diesen Kontakt.

Der Kontakt beginnt in einer wunderschönen, alten und barocken Bibliothek.

Ein langer Saal, angefüllt mit unzähligen Bücherregalen auf der einen Seite, an der anderen Längsseite deckenhohe Sprossenfenster, durch denen die Sonne scheint und der Blick hinausgeht auf eine bergige Landschaft.

Unter mir im Tal zieht sich gemächlich ein Fluss, ein kleines Örtchen liegt dort an beiden Seiten des Flusses, von einer schönen Brücke verbunden.

Ich nehme an einem der langen Lesetische, die mitten im Raum stehen, Platz.

Ehe sich eine Tür öffnet, nehme ich einen ausgesprochen angenehmen Duft nach Rosen und irgendetwas „Harzig artigen“ wahr.

Schutzengel: Weihrauch, meine Liebe, Weihrauch und Rosenduft, gefällt es dir?

Ich drehe mich nach der Stimme um. Hinter mir steht eine kleine Frau in weißer Nonnentracht, das Gesicht rund und leicht gerötet, die Augen blau und sehr liebevoll. Über der Nase eine „Nickelbrille“, etwa so, wie man sie vor 100 Jahren zum Lesen trug.

Uta: Oh, Guten Tag! Du bist Annelieses Schutzengel?

Sofia: Aber ja. Ja, das bin ich, ich würde mich freuen, würdet ihr mich Sofia nennen.

Ich bin wirklich sehr, sehr froh, dass wir miteinander reden können.

Meine Anneliese verliert durch so viele Ängste Kraft, dabei braucht sie sich nicht fürchten.

 Anneliese, meine Liebe: Der Schlüssel zum Jenseits ist Liebe!

Und Gottes tiefste Eigenart ist Barmherzigkeit…

Wo Angst ist, kann die Liebe nicht sein…

Anneliese, du hast so viel Liebe und so viel Begabung zum Barmherzig sein, aber deine Seele leidet Angst und das will NIEMAND hier…

Anneliese, es ist jetzt sehr wichtig, dass du anfängst, dich von diesen Ängsten zu befreien. Sehr, sehr wichtig!

Aber ehe wir das versuchen, mein liebes Kind, will ich mich sozusagen „vorstellen“…

Ich bin ein Schutzengel, ein Guide…

Jeder Mensch hat einen – manche auch mehrere wie mich – an seiner Seite.

Wir sind nicht zu verwechseln mit den Erzengeln und auch nicht mit den helfenden Heerscharen…

Das sind Wesen, die niemals irdische Erfahrungen gemacht haben.

Wir hingegen sind menschlicher Herkunft, haben Leben auf der Erde erlebt und widmen uns nun, nach dem wir uns vervollkommnet haben, der Fürsorge für geborene Seelen.

Das ist immer eine Art Liebesbeziehung zwischen uns und unseren Schützlingen. Die Verbindungen sind in der Regel alt und wurden schon oft erlebt, irdisch oder jenseitig.

Unsere Aufgabe ist es, euch zu helfen, euch von dem zu befreien, was euch hindert, die zu sein, die Gott durch seinen Willen ins Sein stellte.

Jeder Mensch auf Erden hat seinen tiefsten Ursprung darin, das Gott „sagte“: Ich will, dass diese Seele mein Kind ist.

Unendlich vielfältig sind alle Seelen, jede einzigartig in ihrer Weise.

Und würden alle sein, wer sie sind in ihrem Ursprung, dann wäre tatsächlich der Augenblick da, an dem Gott spricht: Und siehe, es ist alles sehr gut!

Aber bis es soweit ist, müssen sich erst alle einzigartigen Gaben jeder Seele voll entwickeln.

So weit ist aber noch nicht…

Das braucht Zeit und das braucht viele, viele Leben…

Denn wahr ist einer Seele nicht, was sie theoretisch lernt aus solchen Büchern wie hier in den Regalen oder aus Predigten oder in der Schule…

Wahr ist einer Seele nur das, was sie aus ihrem Erleben lernt und was sich dann aus dem so gelernten entfalten kann.

Liebes, ich will dir deine Konfession nicht rauben.

Es ist durchaus gut, einer Kirche anzugehören.

Aber es ist doch unstrittig, dass innerhalb zweier Jahrtausende der ursprüngliche Glaube verdreht wurde.

Jesus kam doch niemals, um den Menschen das Fürchten zu lehren, sondern im Gegenteil!

Er kam, um die Angst vor Gott zu vertreiben!

Aber schon mit Paulus kam es dazu, dass all das Wunderbare, das Jesus den Menschen gab, erste Verfälschungen erfuhr und so ging es weiter und weiter.

Würde ich dir jetzt alles sagen, würde aus diesem Brief an dich ein Buch. Da unsere Zeit begrenzt ist, muss ich mich aber auf das für dich Wesentliche konzentrieren.

Eins aber ist mir das Wichtigste überhaupt: Du bist WIRKLICH! ein Kind Gottes. Und weil du inkarniert bist, weil du körperlich bist, bist du auch ein Kind von Gottes Erde. 

Beides ist aus Gott und beides ist gut und richtig.

KIND! Gottes… das bedeutet: Du hast wie alle anderen Menschen auch von ihm etwas geerbt.

Und wie leibliche Kinder Teile ihrer Eltern erben, so erben Menschen von ihrem Himmlischen Vater und sie erben von Mutter Erde… beides ist gut.

Aber ein Kind, das ist noch kein Erwachsener. Ein Kind ist etwas, das sich mehr und mehrentwickelt, nicht wahr?

Würde ein irdischer Vater, der sein Kind liebt, jemals etwas von ihm verlangen, was es noch nicht kann?

Verlangt ein irdischer Vater von einem Zweijährigen, dass es Schuhe zubinden kann?

Oder von einem Zehnjährigen, dass es Logarithmen beherrscht?

Oder von einem Fünfzehnjährigen, dass es 5 Sprachen fließend spricht?

Natürlich nicht!

Ein liebender Vater würde so etwas niemals tun, der überfordert sein Kind doch nicht! Nein…

Aber sag mal: Wieso wird Gott dann unterstellt, dass er das tut?

Wieso wird ihm unterstellt, dass er von irdisch lebenden Menschen verlangt, ihr Irdisch sein für Sünde zu halten?

Er weiß doch: Sie sind Kinder und sie können nur sein, wie sie sind in dieser Entwicklungsphase!

Erinnerst du dich?

Jesus hat viel getan, damit wir verstehen, dass Gott sich unserer „Schwächen“ erbarmt.

Er steinigte die Ehebrecherin nicht…

Er vertrieb den Zöllner nicht…

Bis zu seinem letzten Atemzug hatte er Erbarmen mit denen, die sich noch schwer damit taten, „gut“ zu sein.

Weißt du, was Erbarmen heißt?

Das heißt nicht Gnade, Gnade ist etwas ganz Anderes.

Erbarmen heißt, den Menschen daran zu messen, was ihm MÖGLICH ist, diesem einen individuellen Menschen MÖGLICH ist.

Erinnerst du dich an das Gleichnis, das Jesus erzählte vom „verlorenen Sohn“?  Jesus wollte, dass wir das verstehen: Ein guter Vater misst nicht an Maßstäben, die einer anonymen, gesellschaftlichen Ordnung folgen, er misst am Vermögen des Einzelnen.

Jeder, wie er kann, Anneliese! Das gilt auch für dich!

Du hast Fehler gemacht? Du hast dich geirrt?

Ja…

Alle machen Fehler, alle irren…

Das ist so, wenn man noch „Kind Gottes“ ist.

Was zählt, ist: Bist du bereit, daraus zu lernen?

Ja natürlich!

Also, warum sich vor Gott fürchten?!

WEIL es dir so beigebracht wurde!

Es wurde dir nicht beigebracht, dass Gott dich so liebt wie ein Vater sein langsam heranwachsendes Kind.

Sondern dir wurde beigebracht, dass Gott ein grausamer Vater ist, einer, der seine Kinder für jeden Fehler, den es macht, bis in alle Ewigkeit bestraft!

Und weil jeder Fehler macht und somit NIEMAND, der lebt, jemals Aussicht darauf hätte, selig zu werden, wurde behauptet, dass dieser grausame und gnadenlose Gott mit Opfern beruhigt werden musste! Mit Blutopfern!

Was für ein Bild Gottes!

Ich weiß, dass deine Seele das nie ganz annehmen konnte.

Ich weiß, dass es dich schon als Kind verstört hat, dass Gott wollte, dass Jesus so leidet!

Und dass es dich „verrückt“ gemacht hat, dass Jesus deshalb so leidet, weil du nicht gut genug bist, um zu Gott zu kommen!

Mein Lieb, deine Seele ist viel klüger als alle Bücher der Theologen…

Deine kindliche Seele wusste intuitiv, DASS ist nicht wahr!

Nicht Gott BRAUCHTE das Blut Jesu, die Welt „brauchte“ es…

Und zwar ein ganz bestimmter Teil der Welt…

Jene, die nie – wirklich niemals – bereit sind, Gott die Allmacht zu zugestehen.

Jene, die nie bereit sind, zu sagen:

Gott in Allem, Alles in Gott, Alles aus Gott und zu ihm hin!

Die, das nicht sagen können, die wollen IHRE Macht!

Und von welcher Energie lassen die sich treiben?

Von Liebe und Erbarmen? Nein!

Die folgen der wahrhaft „satanischen“ Energie!

Die kennen keine Liebe und die kennen kein Erbarmen.

Sie schufen und schaffen bis heute Gesetze, an denen der gotteskindliche Mensch nur scheitern kann.

Und ist er erst gescheitert, dann öffnen sie das Tor zur Hölle.

Und diese Hölle ist: ANGST!

Menschen, die Angst haben, die kann man leicht beherrschen.

Und herrschen wollen SIE ja!

Das soll Gott eben NICHT!

Diese Seelen, diese Gottes-Verleugner, die nichts Anderes können, als nach Macht streben, die findest du überall, im Irdischen wie im Jenseitigen.

Auch sie sind Kinder Gottes, solche Kinder, die in der „Trotz“-Phase sind…

Sie werden da auch herauswachsen, ganz sicher.

Sie werden irgendwann erleichtert feststellen, dass nur Gott Macht er – tragen kann.

Aber noch wirken sie eben überall.

In den Religionen wie in der Politik, in der Wissenschaft wie im einzelnen Durchschnittsbürger.

Im Jenseits ist dieser Bereich NIEMALS im Licht!

Wer im Licht ist, hat Gott in seiner liebenden Macht erfahren schon in dem Augenblick, in dem er nach seinem Tod ins Licht geht.

Der „glaubt“ nicht, der weiß, dass Gott Liebe und Erbarmen IST.

Und der weiß, dass er selbst „Kind“ ist.

Nein, der Bereich derer, die nicht aufhören können, selbst MÄCHTIG und ANGSTEINFLÖSSEND zu sein, der ist niemals im Licht, der ist „erdnah“.

Verstorbene im Licht sind in ihrer Energie: Sie gesunden, sie stärken sich, ganz selbstverständlich und natürlich.

Schließlich leben sie in der Quelle aller Kraft.

Aber die Verstorben, die erdnah sind, die sind darauf angewiesen, sich von dem zu nähren, was ihnen Kraft gibt.

Unter anderem die ANGST!  Die Angst Lebender!

Also: Anneliese, falls du mir hier noch nicht folgen konntest, lies alles noch einmal.

Bis du verstehst und bis du annehmen kannst, was wahr ist.

Es ist ganz SICHER, dass Gott dich annimmt!

Wie ein liebender Vater sieht er, was du noch nicht kannst und verlangt das auch nicht von dir.

Er sieht auf deine Menschlichkeit und hat Erbarmen mit allem, was du je falsch gemacht hast.

Deshalb musst du nicht leiden und nicht büßen!

Bitte hör auf, seine Liebe zu dir zu unterschätzen. Er ist dir ganz und gar gut und zugetan!

Er straft nicht, aber er belehrt dich.

Nimm die Lehre, die er dir zukommen lässt, an.

Es ist ganz, ganz leicht.

Gott liebt dich wirklich, obwohl auch du wie alle anderen Menschen nicht (noch nicht) vollkommen bist!

Ich musste dir das noch einmal vor Augen führen, meine Liebe, damit du meine Antworten verstehst.

Vor allem aber, damit du sie auch ohne Konflikt annehmen kannst.

Ich weiß, dass dir deine Religion wichtig ist!

Viele, viele Menschen deiner Kirche sind so gute und liebe Gotteskinder.

Aber wie überall, wo Menschen zusammenkommen, gibt es auch die „Machtsüchtigen“.

Es gibt gottesferne Gesetze, es gibt menschenfeindliche Gesetze wie überall, wo es um „Glauben“ geht…

Darum sage ich dir mit Jesus Worten: Das Gute nehmt an, das Schlechte verwerft!

Das Gute deiner Religion nimm an und halte daran fest: Das, was dir gut ist und was Anderen guttut.

Das, was dir nicht gut ist und was Anderen nicht gut ist, verwerfe.

Was gut ist? Alles, was dem EINZELNEN hilft, ein ausgeglichenes, zuversichtliches Kind Gottes zu sein!

Und jetzt wird es Zeit, dass ich mich deinen Fragen widme, meine Liebe, nicht wahr?

Uta: Dann lese ich dir die jetzt vor?

Sofia: Ja.

Uta: Anneliese fragt: Ist es gut und richtig, wenn ich dich auf diesem Weg frage oder sollte ich darauf verzichten?

Sofia: Anneliese, sag mal, wird es deine Zweifel zerstreuen, wenn ich dir jetzt sage: Ja, meine Liebe, das ist sogar sehr richtig? (Sie lächelt.)

Oh ja, ich weiß, das wünschst du dir!

 Aber sehen wir der Tatsache ins Auge: Nein, es wird deine Zweifel nicht  dauerhaft zerstreuen.

Denn weißt du, Anneliese: Zweifel hegen, das ist wirklich eine Last in deinem Leben. 

Weißt du auch, woran das liegt?

Nein, nein NICHT an dir! Nein!

Das liegt daran, dass du von Kleinkind an so erzogen wurdest, deiner eigenen inneren Wahrheit NICHT zu vertrauen.

Deine innerste Wahrheit, die du immer schon – selbst als Kind – in dir hattest, ist: Gott ist Liebe und Barmherzigkeit!

Aber, liebe Anneliese, diese Wahrheit ist großen Bedrängnissen ausgesetzt worden.

Täuschungen, die dich im Innersten verwirrt haben.

Die Folgenreichsten im negativen Sinn für dich waren dir durch viele, viele Botschaften mitgeteilt: Anneliese, du BIST eine Sünderin und dafür verdienst du Strafe!

Merkst du das, Anneliese? Merkst du, wie widersprüchlich beide Ideen sind?

Gott ist ein liebender, barmherziger Vater, davon dürfen wir ausgehen.

Denk an das Gleichnis vom verlorenen Sohn.

Oder: Wir Menschen sind von Geburt an so schlimme Sünder, dass wir fest damit zu rechnen haben, durch Gott schlimm bestraft zu werden!

Was jetzt?

Bist du Gottes Kind, das noch viel zu lernen hat, aber eben wirklich von seinem Vater geliebt wird?

Oder bist du von Geburt an eine Sünderin und gehörst EIGENTLICH in die Hölle?

Anneliese, du bist kein Kind mehr, du bist eine gestandene Frau!

Und jetzt darfst du dich entscheiden: In welches Gottesbild willst du dein Vertrauen setzen?

Es geht nicht darum, was für Gedanken sich in deinem Kopf tummeln.

Deine Gedanken bist nicht du, die hast du nur, die „macht“ dein Gehirn, weil es das gelernt hat.

Du bist, was du FÜHLST, dass es richtig ist!

Was FÜHLST du?

Gott, dein Vater, der sehr gut damit fertig wird, dass du noch KIND bist und deshalb noch längst nicht alles richtigmachst.

Oder willst du, dass deine Gedanken dir das Gefühl machen, dich fürchten zu müssen?

Fürchten, schon wieder einen Fehler zu machen, für den du einem schrecklich gnadenlosen Gott zu büßen haben wirst!

Du entscheidest, meine Liebe…

Vielleicht musst du täglich eine Entscheidung treffen, vielleicht wird es lange dauern, bis du zwischen deiner inneren Wahrheit und den Täuschungen, die man dich lehrte, unterscheiden zu können.

Aber diese Entscheidung, die ist eben deine Aufgabe.

Das ist, was du zu lernen hast!

Zwischen dem, was gut ist und dem, was verdorben ist, zu unterscheiden, um das Gute zu bewahren und das Schlechte zu verwerfen.

Uta: Annelieses nächste Frage ist: Kann es sein, dass ich deine Stimme schon einmal in meinem Kopf hatte „Ich helfe dir in der Dunkelheit“?

Und was willst du mir damit sagen?

Sofia: Hab vielen Dank, dass du mir diese Frage stellst.

Ja, in der Tat, das war ich.

Anneliese, was ist DUNKELHEIT DER SEELE?

Nun, wenn die das LICHT nicht mehr sieht!

Angst, Zweifel, Verzweiflung…

Oh, das sind wirklich „finsterste Täler“ der menschlichen Existenz.

Anneliese, du bist und warst immer medial!

Das heißt: Von Kindheit an hast du Dinge wahrgenommen, die nicht aus Materie sind.

Das ist eine Begabung!

Aber wie alle Begabungen müsste ein Kind lernen, damit umzugehen.

Die Möglichkeit hattest du nicht. Du hast nach Antworten gesucht, die dir dies ewig Unerklärliche in dir erklären können.

Aber deine Suche hat dich bis heute nicht in den inneren Frieden gebracht, im Gegenteil!

Du hast mehr Ängste denn je!

Anneliese, ich bin ein wirksamer Teil der Liebe Gottes zu dir.

Ich bin da, um deine Dunkelheiten aufzuhellen…

Ich bin da, um es heller und heller werden zu lassen.

Doch um das zu können, müssen wir doch erstmal schauen, was deine „innere Sonne“ so verfinstert!

Das tun wir jetzt, wir Zwei – nein, wir Drei, wir wollen Uta nicht vergessen – wir fangen jetzt an, aufzudecken.

Was in der DUNKELHEIT macht Angst davor, dich gegen Gott schwer zu versündigen!

Angst, nicht gut genug für ihn zu sein!

Angst, verworfen zu werden!

Mein liebes Gotteskind: Gott ist Liebe…

Wo die Liebe ist, ist keine Angst!

Wenn du das verstehst, hast du einen ganz großen Schritt nach vorne gemacht.

Ich bin mir ganz und gar im Klaren darüber, dass dieser Brief hier niemals reichen kann, um dich gänzlich aus deiner Dunkelheit zu befreien.

Aber es ist ein erster Schritt, nicht wahr?

Mach weitere Schritte, meine Liebe, bleib nicht stehen, geh auf dein inneres Licht zu…

Wir können das schaffen.

Uta: Anneliese fragt, was du über Kontakt zu Tonbandstimmen und ihren Aussagen sagst?

Sofia: Das Problem an diesen Experimenten ist, dass sich sowohl echte Kontakte zu Verstorben im Licht ergeben können als auch zu solchen Seelen, die sich Befriedigung und Kraftgewinn daraus nehmen, euch zu täuschen, zu schrecken und auf Abwege zu führen!

Du könntest mich auch fragen: Was hältst du davon, dass ein 12-Jähriger einen Porsche auf der Autobahn fährt?

Fährt der?

Ja, der fährt, die Frage ist nur: Wie lange geht das gut?

Die wenigsten Verstorben aus dem Licht benutzen diesen Weg, weil sie ihre Angehörigen nicht in Gefahr bringen möchten.

Ihr habt IMMER nur einen einzigen Weg, zwischen sogenannten erdnahen Seelen und Seelen im Licht zu unterscheiden: eure innere Wahrheit!

Aber gerade die ist alles andere als gut trainiert.

Seelen aus dem erdnahen Bereich sind in der Lage, perfekt zu täuschen.

Sie können in eurem Gehirn alle wichtigen Informationen lesen, die sie brauchen, um perfekte Täuschungen herzustellen.

Sie können sich also die „Stimme“ des Verstorben aneignen, sein Aussehen annehmen usw.

Das Einzige, was sie NICHT können, ist, euch WIRKLICH ohne jeden Egoismus zu lieben und Gott ohne jeden Falsch zu lieben und die Menschheit ohne jeden Vorwurf zu lieben.

Liebe kann man nicht „machen“, die hat man oder die hat man nicht.

Man kann aber Liebe heucheln!

Also ist das einzige Unterscheidungskriterium für euch: In EUREM Innersten zu FÜHLEN! (nicht zu glauben), dass hier jemand zu euch tritt, der euch, Gott und die Menschheit wahrhaft liebt.

Uta: Anneliese fragt: Was haben die Fotos zu bedeuten, auf denen ich verschiedene Personen erkannt habe.

Unter anderem eine Frau in Weiß und meinen Mann und leider auch Wesenheiten, die mir Angst machen?

Sofia: Liebes, das war ein „Weckruf!“

Du bist medial, du siehst, was deine materiellen Augen nicht sehen können.

Du spürst was, obwohl es keine Materie hat, dennoch da ist…

Aber solange du so wenige Fakten weißt, ist das nicht gut!

Du ziehst durch die Angst-Gedanken, die du zu pflegen bereit bist, ohne davon zu wissen, Seelen an, die sich von deiner Angst nähren wollen!

Alle medialen Menschen „leuchten“ wie Scheinwerfer im Nebel in jener Bewusstseinswelt, die erdnahen Seelen ein Zuhause ist.

Das ist nicht gut, das verzehrt deine Kraft.

Dein Mann und ich versuchen alles, um das zu mindern!

Aber ohne dein BEWUSSTSEIN für all diese Zusammenhänge schaffen wir das einfach nicht.

Wir wollten dich auf das Problem aufmerksam machen, Anneliese.

Du weißt viel, viel zu wenig!

Und das, was du zu wissen glaubst, macht dir wieder Angst…

Das ist ein einziger Teufelskreis, aus dem wir dich herausholen möchten.

Das einzige Mittel, das gegen Angst hilft, ist WISSEN!

Du steckst aber bisher voller Halbwissen.

Uta: Ihre nächste Frage: Wenn diese Erscheinungen nichts Gutes für mich zu bedeuten haben, wie könnte ich ein mögliches Unheil für mich abwenden?

Sofia: Stopp, Uta, diese Frage möchte ich in zwei Teile aufteilen:

Uta: Gut.

Sofia: Anneliese, welches Wissen lässt dich denn denken, dass diese Erscheinungen die Bedeutung drohenden Unheils für dich haben?

Schau: Rein von der Faktenlage her ist die Situation für eine mediale Frau “normal“.

Mediale empfangen nicht nur, sie senden auch in den Nichtmateriellen Bereich. Das geschieht automatisch.

Sie senden IHRE persönliche Energie-Befindlichkeit und das fangen Nichtmaterielle Wesen in der näheren Umgebung auf.

Dass dein Mann, der dich liebt und will, dass du noch recht viele glückliche Jahre hast, das auffängt und kommt, um dich zu schützen, ist doch klar.

Und ich bin sowieso bei dir, dass ich dabei bin, ist auch klar…

Aber es kommen eben auch diejenigen, die sich von Vernichtungsängsten angezogen fühlen, weil sie sich davon „nähren“.

Anneliese, die waren auch schon vor den Fotos da, nur davon wusstest du nichts. Was du gespürt hast, ist das Ergebnis: Müdigkeit, Ohnmachtsgefühle, Lustlosigkeit und immer wieder Verzweiflung und Angst…

Sie machen ANGST, damit sie sich von Angst ernähren können!

Sie haben nichts Anderes und sie wollen oft auch nichts anderes.

Aber wenn du das nicht weißt, wie willst du aus diesem Teufelskreis aussteigen?

Ich brauchte dieses Aha-Erlebnis, damit du endlich an der richtigen Stelle fragst!

Niemand geht zur Fußpflege, um sich einen Zahn ziehen zu lassen, nicht wahr?

Ich weiß, du hast Angst, zu sündigen, denn in deiner Kirche wird gesagt, dass es euch verboten ist, die Toten zu befragen.

Dieses Verbot ging von einem Vorgang aus, der im Alten Testament beschrieben ist.

Der große König des israelischen Volkes ließ über ein Medium wieder und wieder und wieder einen Verstorben befragen, wenn es um seine Regierungs-Angelegenheiten ging.

DAS dürft ihr Lebenden nicht!

Ihr dürft eure Aufgaben nicht den Verstorben überlassen.

Wer verstorben ist, ist frei von Aufgaben, die er zu verantworten hat. Verantwortung zu tragen, das heißt, zu lernen, den guten Weg zu wählen und darin immer sicher zu werden.

Das ist Teil des irdischen Lebens.

Diesen Teil darf kein Jenseitiger übernehmen.

Zu Recht heißt es da, was diesen Vorgang angeht: Ihr dürft die Toten nicht befragen!

Dass daraus eine generelle Sünde gemacht wurde, ist eben der typische verdrehende Mechanismus solcher Ereignisse.

Also, meine Liebe: Du DARFST mit uns Kontakt aufnehmen, du darfst deinen Mann und mich zum Beispiel um Unterstützung und Beistand bitten.

Was du nicht darfst: Deine zu treffenden Entscheidungen uns überlassen.

 Uta: Zweiter Teil der Frage?

Sofia: Ja, bitte!

Uta: Sie schreibt: Ich weiß, wir müssen gerade stehen für unsere Schuld! Aber gibt es etwas wie Gnade und Vergebung oder habe ich falsche religiöse Vorstellungen?

Sofia: Liebste, du hast sehr viele und sehr falsche Vorstellungen, was das Nichtmaterielle angeht…

Ja, aber was Gnade und Vergebung angeht: Nun, ich denke, das habe ich dir erklärt.

Gott ist nicht der Vater, der vom zweijährigen Kind erwartet, dass es seine Schuhe zubinden kann!

„Geradestehen“ für die eigene Schuld.

Weißt du, liebe Anneliese, genau da irrst du dich überproportional oft! (Lächelt.)

Leben im Irdischen dient der Entfaltung der einzigartigen Persönlichkeit. Dazu gehört es, gute Ergebnisse als „Ernte“ einzufahren und aus negativen  Ergebnissen zu lernen und gegebenenfalls die eigenen Bewertungen zu korrigieren.

Wann aber werden aus Fehlern aufgrund von natürlichen Defiziten des jeweiligen Kind Gottes tatsächlich „Schuld(en)“ vor Gott?

Ich möchte dir mit einem Gleichnis Jesu antworten.

Da ist ein reicher Mann, der will eine weite Reise machen.

Darum vertraut er sein Vermögen drei seiner Angestellten an.

Der Erste erhält 30 Taler, der Zweite erhält zwanzig Taler und der Dritte erhält zehn Taler.

Nach langer Zeit kommt der reiche Mann wieder heim und schaut danach, was aus seinen hinterlassenen Talern inzwischen geworden ist.

Der Erste sagt ihm: Oh Herr, sieh nur, ich habe gehandelt mit deinen dreißig Talern, jetzt hast du 60 statt 30 Taler!

Da freut sich der Herr und lädt seinen klugen Angestellten zu einem Freudenfest ein.

Dann kommt der Zweite und sagt: Sieh nur, Herr, ich habe fleißig gehandelt mit deinen 20 Talern und jetzt hast du statt 20 gleich 40 Taler.

Auch ihn lädt der Herr zu einem Freudenfest ein.

Dann kommt der Herr zum Dritten.

Und der sagt: Ich nehme dich sehr ernst und weiß, dass du Gewinn machen willst, deshalb habe ich deine zehn Taler vergraben, hier hast du sie zurück!

Da wurde der Herr zornig und sagte: Wenn du mich schon ernst nimmst und wenn du schon weißt, dass ich Gewinn machen will, wie kommst du dazu, meine zehn Taler überhaupt nicht einzusetzen?!

Anneliese: Schuld hat mit dem, was man hat an guten Gaben, NICHTS, aber auch GAR NICHTS zu tun.

Schuld ist: Mitgefühl nicht einzusetzen, Liebe zu unterdrücken, Mut zu verbergen usw.

Zu wissen, dass man das wirken lassen könnte, es aber nicht zu tun…

DAS ist Schuld!

Und was ist dann geradestehen? Für diese Schuld?

Ganz einfach: Das, was wir an Gutem und Wahren in uns unterdrücken und verbergen, das hat Folgen.

UND ZWAR ZU LEBZEITEN!

Darf ich dir etwas raten, liebe Anneliese?

Geh nicht allzu leichtfertig um mit den Worten: Ich weiß um…

Vieles, was der Mensch glaubt, zu wissen, ist nicht sein inneres Wissen. Sondern was „Machtsüchtige“ ihn wissen lassen, damit sie leicht verfügbare Menschen haben.

Die ihre Gotteskindschaft nicht mehr verstehen als Glück, als Segen…

Uta: Die letzte Frage: Meine täglichen Gebete, in die ich auch dich, meinen Engel um Hilfe bitte, sind die so, dass sie positiv aufgenommen werden?

Sofia: Das steht fest, liebe Anneliese, du bist und warst und wirst IMMER in Gottes Liebe sein, der dir hilft durch mich, durch andere…

Die Hilfe, die du aber jetzt brauchst, ist nicht, dass wir dir die „Angstmacher“ wegmachen, sondern dir das einzig wahre Mittel gegen Angst anbieten: Wissen!

Anneliese: …und gibt es in meinem Leben etwas, das ich unbedingt abändern sollte, bzw. was ich dringend tun müsste?

Sofia: Liebling (sie lächelt), du MUSST nicht und du SOLLST nicht, aber du KANNST viel, viel mehr Wissen sammeln.

Deine Angst ernährt sich aus vielen Halbwahrheiten und auch aus gänzlich unbekannten Tatsachen, niemand hier hält das für richtig.

Wer will schon ein verschrecktes Gotteskind, das vor Angst, was es erwartet, zittert? Gott? Aber nein!

Ich kann, darf und werde dir nicht sagen: Tue dies und tue das…

Ich kann dir sagen, ich freue mich aber, wenn du lernst, was dir wahr – im Innersten wahr – sein kann.

In Gottes Schöpfung ist jeder Mensch mit seiner einzigartigen Weise da, um Hilfe anzunehmen und Hilfe zu geben.

Beides beglückt, der Nehmende und der Gebende zu sein, alles hat seine Zeit und seinen Platz.

Ich bitte dich: Nimm Belehrung an, die dich befreit von Vorstellungen, die dir im wahrsten Sinn des Wortes davor stehen, dein Leben angstfrei zu leben.

Deine dich sehr liebende Engelin!