Bitterkeit

1113: Bitterkeit ist eine Krankheit und eine Kränkung macht krank.

Bitterkeit ist eine Krankheit und eine Kränkung macht krank.

Wenn es gut läuft,
dann kann der Erwachsene relativieren, was geschehen ist.

Das beginnt damit, GERECHTIGKEIT nicht mehr einzuklagen.
Auch nicht im Nachhinein.

Weil es die nicht in natürlicher Weise gibt!
Für Nichts und Niemanden.

Was es gibt, ist etwas ganz Anderes: Entwicklung.
Die Entwicklung zur Vollständigkeit hin.

Die gelingt nicht in der Bitterkeit, die gelingt nicht in der Angst.

Vollständig ist die Seele, wenn sie herzlich geworden ist.

Herzlich, was ist das?
Das ist bejahend, das ist zuversichtlich,
das ist aufnehmend und abgebend.

Und das ist Freundlichkeit UND! Wahrheit…
Das ist Liebe.

Und das Ergebnis ist: sich aufgehoben wissend,
sich MIT allem verknüpft wissend.
Und zwar immer: in guten wie in schlimmen Tagen.

Schutzengelkontakt

 

Ich bitte meinen Guide, mich mit Tim, dem Guide von Angela zu verbinden. Angela bittet um diesen Kontakt.

Ich sehe an einer Bergstraße, unter mir ein sehr weites Tal. Dort sehe ich eine Stadt und ihr Getriebe, einige kleine Dörfer, weit entfernt ist eine Autobahn.

Aber hier oben ist es still. Eine Mauer aus Feldstein ist von der Sonne aufgeladen und spendet an diesem klaren Herbsttag Wärme.

Timothie ist sofort da, er umarmt mich… so herzlich wurde ich lange nicht begrüßt…
Ich bin einigermaßen erstaunt über so viel Vertrautheit und Nähe, wenn natürlich auch erfreut.

Tim: Ja? So kennst du mich noch nicht? So „herzlich“?

Uta: Na ja… das soll keine Kritik sein.
Es war sehr schön, von dir umarmt zu werden.

Tim: Ja, Uta, für mich auch: Herzlichkeit ist schön für den Geber und den Spender…
Wusstest du, dass wir alle so herzlich sind?

Uta: Alle im Jenseits, ja, das weiß ich.

Elia hat es mir gezeigt.

Tim: Ja, alle Menschen, die sich gerade nicht inkarniert haben, SIND herzlich.
Das bitte ich zu beachten: Sie BENEHMEN sich nicht herzlich, sie SIND es!
Weißt du, was das bedeutet?

Es bedeutet, dass es zum WESEN der Menschen gehört, herzlich zu sein.
Und es bedeutet, dass ein jedes kleines Menschlein, das auf die Welt kommt, herzlich ist.

Wo bleibt diese Herzlichkeit in der Inkarnation?
Wenn du dich umschaust, sieht es aus, als gäbe es die so gut wie gar nicht mehr unter den erwachsenen Menschen.

Und wenn es sie zu sehen gibt, ist sie dann echt?
Eher nicht: Demonstrierte Herzlichkeit entspringt dann eher in irgendeiner Weise einem Vorteilsdenken als der Mitte des Herzens.

Aber meine Frage ist: Ist die Herzlichkeit weg?
Verliert die sich und wird erst wieder im Jenseits gelebt?

Sie ist nie weg bei niemandem.
Selbst bei so verlorenen Seelen wie den der derzeitigen Tyrannen ist sie nicht weg.

Aber sie ist verschlossen!
Kein Mensch verschließt sie selbst aus sich heraus, sondern sie wird verschlossen.
Mangel an Herzlichkeit verschließt den Menschen die Tür dazu.

Stell dir vor, es ist wie ein Virus.
Irgendwann einmal hat irgendein Mensch seine Herzlichkeit verschlossen. Dann ist aus seiner Herzlosigkeit die Herzlosigkeit im anderen entstanden.
Der dann wieder Herzlosigkeit hatte und die führte wieder zur Herzlosigkeit…

Weiter und weiter verbreitete sich der Virus!

Es gibt eine Stelle im Alten Testament, da wird vom Auslöser erzählt. Natürlich ist es eine symbolische Geschichte und doch ist sie ganz und gar wahr.

Es ist die Geschichte von Kain und Abel.

Beide wollen Gott ein Opfer bringen.
Was sie damit bezwecken und warum sie das wollen, ist eigentlich egal.

Sie bieten beide Gott aber etwas an, wollen Gott etwas geben, von dem, was sie sind.
Es ist ein Akt der Herzlichkeit zu Gott hin.

Der Kain bietet Gott das Beste an was er hat: Feldfrüchte…
Das ist wirklich so toll, diese Feldfrüchte.

Eine sensationelle Sache, denn längst sind noch nicht alle Menschen fähig, Feldfrüchte anzubauen. Im Gegenteil: Die meisten leben von Jagd und Fang.

Eine ganz, ganz große Errungenschaft ist dem Kain mit seinem Anbau von Nahrung gelungen, ein riesiger Entwicklungsschritt!
Anbau erfordert viel Mühe, viel Planung, viel Einsatz!

Also SENSATIONELL, was er da gemacht hat und er möchte, dass Gott auch was davon hat.

Er möchte, dass Gott sich darüber freut, dass er über sein Bestes von Herzen erfreut ist.
Wenn wir uns über uns freuen, dann möchten wir, dass andere sich mitfreuen.
Dann ist die Freude doppelt so schön, wenn einer sie mit uns teilt.

Sein Bruder Abel, der ist nicht so auf Neuerungen aus, der macht einfach das Alte.

Er hält sich eine kleine Viehherde, die er nomadisierend durchs Land treibt. Klar, das ist auch toll, wie er das macht: Wie sorgsam er mit den Tieren umgeht, sie beschützt und zu immer neuen, fruchtbaren Gegenden treibt.
Wie er aufgepasst hat, dass keines verloren geht, usw.

Allerdings ganz so sensationell ist das nicht… na ja.
„Jeder, wie er kann“, denkt sich der Kain…

Im Stillen meint er, dass er da schon das wertvollere Geschenk hätte.
Vielleicht hatte seine Seele ja auch sogar so eine Ahnung von der zukünftigen Bedeutung, die Ackerbau in der Entwicklung der Menschheit haben würde.

Also: Der wusste schon ganz gut, dass SEIN Geschenk definitiv einen viel größeren Wert hatte.

Der Kain war da nicht überheblich, nein, nein.
Das war eine ganz realistische Einschätzung: Er wusste um die Überlegenheit seines Geschenks.
Sein Ackerbau verhinderte NOT in seiner Sippe.

Abel konnte immer nur hoffen, dass seine Tiere genug Nahrung fanden. Zudem war Abel sehr anfällig für Gefahren aller Art, die er nie vorrausschauen konnte.

Aber der Kain, der konnte seine Äcker sichern durch dornige Hecken, der konnte Wächter aufstellen, usw.

Allerdings: Beide waren doch von Gottes Wohlwollen abhängig, denn beide hatten über das Wetter keinen Einfluss.
Für genug Sonne und Regen, da war Gott zuständig, da waren sie abhängig von ihm, beide.

Klug, wie sie waren, dachten sie sich: Dann ist die beste Art, die Freundschaft Gottes zu erhalten, dass man ihm von dem etwas abgibt, was einen selbst mit Stolz und Freude erfüllt.

Geteilte Freude bedeutet ja auch für den Beschenkten, am Erfolg beteiligt zu sein.

Und wenn man Gott beteiligt, was kann da noch schiefgehen?
Das war vielleicht jetzt nicht mehr so ganz ein „herzliches“ Geschenk…
So ein wenig war da schon auch ein Nützlichkeitsdenken dahinter.

Aber Nützlichkeitsdenken war in der Zeit noch gar nichts Negatives, im Gegenteil.
Es war heilig, denn es sicherte das Überleben der Art.

Es war also aus der Mitte des Herzen: Gott, komm, ich lade dich ein, ich schenke dir vom Besten, was ich habe.

Und das ist die Frucht des Besten, was ICH BIN!
Freue dich mit mir!

Und was macht Gott?
Er nimmt das Geschenk von Kain nicht an!

Kann man sich vorstellen, wie erschütternd und erschreckend das war?!

Da steht der Kain mit dem Besten seines Seins und es ist dem Beschenkten GAR NICHTS wert.
Das ist so kränkend, das ist so ungerecht, das ist so herzlos!

Natürlich, wir wissen das ja: Gott ist nicht herzlos und ungerecht…
Diese ganze Opferei, das ist sowieso ein Quatsch, das wissen wir ja.

Aber Kain hat das so gedeutet!
IHM war das Wahrheit, dass er Gott so erreichen kann.

Er wusste nicht, dass es so Fallwinde in der Natur gibt, die das eine Feuer aufflammen lassen und das andere löschen.
In seiner Wirklichkeit hatten diese Naturgegebenheiten gar keinen Platz.

Da war er und seine Gabe und Gott. Was sollten im da natürliche Gegebenheiten?

Nein, das war ganz klar für ihn.
Gott lehnte sein Bestes ab: Er lehnte seine Herzlichkeit ab, lehnte ihn ab und bevorzugte Abel.

Der bekam alles und er bekam nichts.
Vor allem bekam er nicht, was ihm zustand!

Es wird dann erzählt, dass der Kain so wütend wurde, dass er seinen Bruder Abel erschlug.

Und Gott? Der reagierte unerwartet.
Er verwarf Kain nicht, sondern er machte ihm ein Siegel an die Stirn, auf dass ihn niemand verletze.

Zwar nahm er ihm alles, was er hatte…
Er vertrieb den Ackerbauern, das heißt: Er nahm im alle Früchte seines Wirkens…

Aber er schützte ihn auch auf seinem Weg durch unbekanntes, fremdes Land.

„Das ist jetzt ganz hart für dich, das wird kein leichter Weg. Aber ich bin da, um dich vor der völligen Vernichtung durch andere zu schützen. Dir soll kein Haar gekrümmt werden.“

Ja, die Menschen der damaligen Zeit straften Brudermord ab: Das Menschenurteil war Tod dem Täter.

Aber Gott? Klar, der erbarmt sich…
So wird es euch ausgelegt bis heute.

Aber hier wird viel Tieferes erzählt!
Gott weiß um unser tiefes Bedürfnis nach Herzlichkeit UND nach Gerechtigkeit.
Erhalten wir beides nicht, geraten wir außer uns.
Wir vergehen vor Angst und Schreck.

Wenn Herzlichkeit abgelehnt wird und Gerechtigkeit nichts zählt in der Welt, dann ist das ganze Leben vollkommen unberechenbar.
Dann gibt es nur ein Durchbeißen, aber kein Vertrauen mehr.

Dann ist, was immer ich zu bieten habe, nicht genug, um sicher vor Gefahren zu sein.
Und wenn Gerechtigkeit nichts gilt, bin ich auch nicht sicher.

Es geht bei dieser Situation um die Sicht aufs Leben, wie es im IRDISCHEN ist.
Es ist NICHT berechenbar!

Die Natur (und die ist es, die das Opferfeuer löschte) kennt weder Herzlichkeit noch Gerechtigkeit.

Gott weiß aber: Die menschliche Psyche hält diesen Zustand des Ausgeliefert seins einfach nicht aus. Das schafft sie nicht.

Deshalb wird sie immer versucht sein, ein System der Gerechtigkeit aufzubauen.

Deshalb wird immer versucht, sein erfahrenes Unglück, Demütigung, Kränkung auf irgendeine Form von begangener Schuld zurückzuführen.

Die menschliche Psyche hat nur zwei Möglichkeiten: Entweder bin ich schuld oder der andere!

Denn wenn nichts und niemand Schuld hat, dann gibt es auch keine Gerechtigkeit und dann vergehe ich, wenn das wahr ist!
Dann werde ich verrückt vor Angst!
Dann ist all mein Mühen ganz sinnlos.

Es ist, wie es ist, Angela: In der Welt gibt es keine Gerechtigkeit, die über Allem steht. Natur ist nicht gerecht.

Wenn wir im Jenseits so herzlich miteinander sind, weil Herzlichkeit unser Wesen ist, welchen Unterschied gibt es zwischen Lebenden und den nichtinkarnierten Seelen?

Wir grollen nicht mehr, wir sind nicht mehr bitter über die Tatsache, dass Natur – und hierzu gehört auch die menschliche / irdische Natur, ihr nennt das Psyche – ungerecht ist.

Und wir sind herzlich angenommen, das ist unsere Realität und darum fällt alle Bitterkeit von uns ab.
Wir haben keine Angst mehr davor, verletzt zu werden.
Deswegen haben wir überhaupt keine Angst mehr davor, Ansprüchen nicht zu genügen.

Und wir haben gar keine Angst mehr davor, von Gott vergessen zu sein oder gestraft.

Wir brauchen um unser Herz keinen Schutzpanzer mehr.
Aber auch unser Herz trägt Wunden!
Und die werden reaktiviert im Leben durch das Erleben.
So lange, bis wir aufhören, nach Gerechtigkeit zu schreien.

Bis wir wissen, diese Schöpfung sucht nur eines: Vollendung.
Alles geht darum!

Ich habe dir über deine Inkarnation in Lemgo berichtet.

So großes Unrecht ist da geschehen und deine Seele wurde schwerstverletzt und zutiefst verbittert…
NIE wieder! sollte es eine gleiche Verletzung geben.

Aber auch wenn du schon viel in dir entwickelt hast, was dich aus der Angst vor der Verletzung deines Gerechtigkeitssinnes löst.
Was noch nicht erreicht werden konnte, ist, dass du akzeptieren kannst, was wahr ist: Das Leben auf Erden entbehrt der Gerechtigkeit.

Die Natur ist nicht gerecht, sondern vollkommen blind. Diese Erkenntnis kann zu Bitterkeit führen!

An Bitterkeit kann ein Mensch sterben oder zum Mörder werden oder zum Ignoranten oder zum Herzlosen. In jedem Fall führt es zur Einsamkeit.

Sie kann aber auch zu unglaublicher Herzlichkeit führen: Zur Liebe, die einschließt statt ängstlich ausschließt.

Und was macht da den Unterschied aus? Gott-Akzeptanz!

Ich sage hier bewusst nicht Gott-Liebe oder Gott-Vertrauen!
Sondern einfach Akzeptanz.

Es ist der irdischen Seele und auch keineswegs jeder jenseitigen Seele möglich, Gottes Gerechtigkeit zu sehen. Der Perspektivrahmen ist dafür zu klein.

Es ist der irdischen Seele nicht möglich, ohne Empörung gegenüber Ungerechtigkeit zu sein.

Es ist also nicht möglich, zu leben, ohne die Bitterkeiten, die das irdische Leben mit sich bringt, zu spüren.

Aber der Unterschied zwischen denen, die ihre Herzlichkeit weiter leben und wirken lassen und denen, die das nicht können, weil Angst und Schmerz sie im ungerechten Erleben fixieren, ist: die Erwartungshaltung!

Die Geschichte von Kain und Abel warnt davor, die menschliche Sicht darauf, was gerecht ist und was nicht, auf Gott zu übertragen.

Ins Menschliche übertragen, wird hier ganz massiv davor gewarnt!

Was der Erwachsene vermag – nämlich Wege der Relativierung des ihm geschehenen Unrechts zu finden – ein Kind vermag es nicht.

Du weißt ja: Im Alten Testament steht, dass ihr Vater und Mutter ehren sollt… das kennst du ja.
Aber nur etwas weiter im Text steht an Vater und Mutter gerichtet: Verbittert eure Kinder nicht!

Kinder können nicht anders, als bitter werden, wenn sie Ungerechtigkeit erfahren.
Und je größer der Zwang ist, dieser Ungerechtigkeit mit Zorn zu begegnen, umso bitterer werden sie.

Sie können nicht anders als glauben, dass ihre Eltern die Wahl zwischen gerechtem und ungerechtem Verhalten hätten.
Oder ihre Klassenkameraden oder die Lehrer oder, oder, oder…
Sie glauben das zwangsläufig!

Und sie sind verbittert, angstvoll und unter Umständen von da an schwer in ihrer Fähigkeit, Herzlichkeit zu leben, behindert.

Bitterkeit ist eine Krankheit und eine Kränkung macht krank.
Wenn es gut läuft, dann kann der Erwachsene relativieren, was geschehen ist.

Das beginnt damit, GERECHTIGKEIT nicht mehr einzuklagen, auch nicht im Nachhinein.
Weil es die nicht in natürlicher Weise gibt, für Nichts und Niemanden!

Was es gibt, ist etwas ganz Anderes: Entwicklung.
Die Entwicklung zur Vollständigkeit hin.

Die gelingt nicht in der Bitterkeit, die gelingt nicht in der Angst.
Vollständig ist die Seele, wenn sie herzlich geworden ist.

Herzlich, was ist das?
Das ist bejahend!
Und das ist zuversichtlich, das ist aufnehmend und abgebend, das ist Freundlichkeit UND! Wahrheit… das ist Liebe.

Das Ergebnis ist: sich aufgehoben wissend, sich MIT allem verknüpft wissend.
Und zwar immer: in guten wie in schlimmen Tagen.

Genau das ist das Siegel, das Gott Kain auf die Stirn machte: Gott, der lässt den Virus nicht das Gehirn ergreifen.

Vorrausetzung: die Akzeptanz.
Was mir geschehen ist, ist geschehen.
Es war nicht gerecht.
Ich akzeptiere, dass es mir geschehen ist.
Ich akzeptiere, dass es ungerecht war.

Und ich akzeptiere NICHT, dass es mir wieder geschehen MUSS.
Ich akzeptiere NICHT, dass es einen Grund dafür gab.

Ich sehe auf das Unvermögen des Menschen, gerecht zu sein und akzeptiere das als Tatsache.
Menschen kränken aus unterschiedlichen Gründen.
Ich tue das auch.

Menschen kränken durch Ungerechtigkeit sich selbst, einander und die Natur.
Ich akzeptiere dies als eine Tatsache.

Mutwilliges und bewusstes Kränken versuche ich, nicht zu leben und ich versuche, es nicht zu akzeptieren.

Vor allem aber!
Ich stelle jeden Versuch, vergangene Kränkungen in meiner Gegenwart wirken zu lassen, ein!

Angela, der gekränkte Mensch, der nicht abschließt mit dem, was er an Kränkung erfahren hat, wird zum „Mörder“!
Entweder an sich selbst oder im übertragen Sinn an der Schöpfung.
Er mordet die Entwicklungsmöglichkeit.

Du wurdest gekränkt, weiß Gott, mehr als einmal.
Deine Kindheit war beschattet von der Unfähigkeit deiner Umgebung, dein herzliches Geschenk mit Herzlichkeit zu quittieren.

Du wolltest von deinem Besten schenken!
Und die Antwort war: Nein! Will ich nicht…
In Wahrheit war die Antwort: Kann ich nicht.
Ich bin unfähig, das zu tun. Meine „Natur“ macht es mir unmöglich.

Keiner hat Schuld!
Deshalb wird es auch nie eine Gerechtigkeitserfahrung geben: Es war wirklich nicht gerecht.

Aber! Du kannst es schaffen, abzuschließen.
Das ist GESTERN.

Es ist wirklich wahr: Du kannst aufhören, zu klagen!
Denn es gibt kein Gericht, das deine Klage annimmt.
Es gibt nur die Schule Leben…

Und du kommst nur weiter, wenn du abhakst, was vorbei ist.

Das ist jetzt sehr, sehr hart gewesen von mir, meine Liebe.
Das weiß ich, aber ich hoffe, dass es dir hilft, KLARER zu werden.

Und jetzt bitte deine Fragen:

Angela: Lieber Tim, für all die Hinweise und Informationen, die du mir schon gegeben hast, danke ich dir sehr. Wenn ich auch nicht alles umsetzen kann, so sind sie mir doch alle eine wertvolle Hilfe.

Tim: Angela, was immer du glaubst, umsetzen zu müssen und zu sollen: Tu, was du tust und was du von dir erwartest, HERZLICH.

Angela: Zu meiner großen Freude habe ich inzwischen das Gefühl, in meiner seelischen Entwicklung zwar sehr langsam, aber doch grundlegend voranzukommen. Das macht mir Mut.

Tim: Liebe, versuch, zu begreifen, dass jede Wahrheit, die du jetzt in dir wahrnimmst, der Grundstock für deine Zukunft ist, irdisch wie karmisch.
Da tut sich doch wirklich viel!

Angela: Es fühlt sich an, als würden jetzt Erkenntnisse von der Oberfläche in eine tiefere Ebene meines Seins gelangen und dort zu einer stabilen Basis werden.

Manchmal allerdings frage ich mich, ob ich mir das nur einrede, denn immer noch spüre ich auf der körperlichen Ebene große Müdigkeit (obwohl ich dank deiner Hilfe endlich besser schlafen kann) und Kraftlosigkeit und eine Vergesslichkeit, Wortfindungsstörungen u. ä., die mir Sorgen machen.
Deswegen bitte ich dich erneut um Unterstützung.

Tim: Angela, das ist das Ergebnis der Kränkung! Kränkung macht wirklich krank.
Dein Körper sagt, was weder Verstand noch Emotion zu sagen wagen aus Angst, das nicht sagen zu dürfen, nicht fühlen zu dürfen.

Er sagt: Sieh her, Welt! Schau dir diese Schweinerei an, die Kränkungen, die himmelschreiende Ungerechtigkeit hat mich sooooooooo krankgemacht!
Soooooooo schlimm ist er, der Schaden der Ungerechtigkeit an mir!

Kränkung, erfahrene Ablehnung und tiefe Ungerechtigkeit treffen das SELBST.
Also nicht nur die Psyche, sie treffen nicht nur den inkarnierten Teil, sie treffen das tiefste SEIN, sie treffen das ICH BIN.
Und machen eine „Mordswut“.

Das sollte! weg sein, sobald die Kränkung Geschichte ist.
KANN es aber nicht, solange nach Gericht und Bestrafung geschrien wird!
Nach Mitgefühl auch, ja.
Aber das gibt’s eben höchstens auf Umwegen, zu
m Beispiel dem der Krankheit.

Angela: Kannst du mir noch weitere Hinweise dazu geben, wie ich auch körperlich und geistig wieder in meine volle Kraft kommen kann und wie ich mein inneres Feuer wiederfinden, wieder entfachen kann?

Tim: Angela, du musst deine Kränkungen bearbeiten. Ohne dem geht’s es nicht.
Ich rate dir, das nicht in unbefugte Hände zu legen.
Ich rate dir, dies nicht allein zu machen.

Du brauchst jemanden, der dir hilft, die Schöpfung zu verstehen.
Der dir hilft, einen Gott zu akzeptieren, der nicht nachvollziehbar ist.
Du musst eine Weise werden!

Weißt du, was Weisheit ist? Die Fähigkeit, mit unlösbaren oder unerlösbaren Lebenssituationen fertig zu werden.
Um deine Vergangenheit vergangen werden zu lassen, brauchst du Weisheit.

Kain war nicht weise. Er verstand nicht, dass seine Deutung, die er dem Ereignis gab, nicht der Realität entsprach.
Und wenn es ihm gesagt worden wäre, wäre er in einen Glaubenskonflikt gekommen, der ihn zu Tode erschreckt hätte.

Angela: Als du dich zum ersten Mal in einem Reading von Uta gemeldet hast, sagtest du: „Ich bin dann für den Kampf zuständig. Keine Sorge, es wird ein guter Kampf.“
Du kennst mich ja und weißt es: Seitdem beschäftigt mich immer wieder die Frage, welcher Kampf da auf mich wartet.

Ich weiß, dass du mir nichts sagen darfst über die Zukunft. Vielleicht darfst du mir aber etwas dazu sagen:

– Wofür will meine Seele da kämpfen?

– Was ist ihr bei diesem Kampf besonders wichtig?

– Wie kann ich mich für diesen Kampf am besten vorbereiten?

Tim: Deine Seele will für ihre Fähigkeit, Herzlichkeit zu leben, kämpfen.
Besonders wichtig dafür ist, weise zu werden.

Du musst dich nicht vorbereiten, sondern etwas loslassen.
Nämlich die Erwartung, dass Gerechtigkeit ein Anspruch ist, den man auf Erden erfüllt bekommt, ohne darüber empört zu sein.

Angela: Stimmt es, was mehrere medial begabte Frauen mir gesagt haben? Dass einige Verstorbene meiner Familie darauf warten, mit mir reden zu können?
Meine kleine Schwester?
Meine Mutter? Vielleicht auch mein Vater?

Tim: Ja… alle Drei. Und es geht um Gerechtigkeit!
Besonders die Eltern sind dir Herzlichkeit schuldig geblieben, das spüren sie!

Angela: Wenn ja: Wie wichtig ist es auch für mich, mit ihnen zu reden?
Und ist jetzt die Zeit dafür reif?

Tim: Solange du dich das fragst, Angela, ist die Zeit auch nicht reif…

Ich danke dir sehr herzlich für deine liebevolle Begleitung und für deine Geduld mit mir.
Angela

Tim: Ich danke dir, mein liebes Herz, für deinen Mut und deine Beharrlichkeit mit der du am Ball bleibst. Das macht es mir leicht, mein Lieb.
Dein Tim!

 

Kommentar hinterlassen