1116: Was ich auch tue, ich bewirke NIE! GENUG Gutes.

Was ich auch tue, ich bewirke NIE! GENUG Gutes.

Niemand sieht es, dass ich gut bin.
Also bin ich nicht gut, also wird es NIE! gute Ergebnisse geben!

Arnold, ich hätte dir so gerne gesagt und gezeigt,
dass du zu einer völlig unsinnigen Überzeugung gekommen bist.

Aber so sehr wir beide uns im Jenseits
auch an unserem Miteinander freuen durften:
An deiner Ansicht, nie! gut genug zu sein, hat das gar nichts geändert.

Auch nichts an deiner Überzeugung, dass du NICHT gut sein kannst, wenn du NICHTS Gutes bewirkst.

Schutzengelkontakt

Ich bitte meinen Guide, mich mit dem Engel von Arnold zu verbinden. Arnold bittet um diesen Kontakt.

Ich bin in einer sehr unspektakulären Landschaft: flaches Land, Wiesen, unbewachsene Äcker, hier und da eine Baumgruppe, der Himmel darüber trübe und ruhig, kein Wind, kein Klang…

Stille, absolute Stille, die – je länger sie dauert – umso belastender wird…

Würde mich jetzt jemand fragen, wo ich war, müsste ich sagen: im Nirgendwo.

Würde mich jemand fragen, wann ich war, müsste ich sagen: nie…

Was ist das hier nur?

(Eine warme, männliche Stimme, heiter)

Guide: Emsland im November!

Uta: Du hast mich erschreckt!

Guide: Ja? Tut mir leid… na komm.

Dieser Guide zeigt sich als ein freundlicher, etwas untersetzter Mann: etwa Mitte Fünfzig, blond, groß, wenig schön, aber sehr sympathisch.

Gekleidet ist er in einer grauen Jacke, ähnlich wie früher Bauern sie trugen, eine weite, abgewaschene Cordhose, die in Gummistiefeln steckt.

Er geht vor mir einen Feldweg entlang, schaut über die Schulter zu mir zurück und sagt: Wird schon! Wir sind auf gutem Weg, auch wenn das jetzt nicht so aussieht.

Nach einer Weile kommen wir tatsächlich zu einem abgelegenen Hof.

Der Guide führt mich in das Haupthaus rein: Eine große Wohndiele, ein riesiger Kamin, in dem Torffeuer brennt, zwei alte Lehnstühle, ein kleiner Tisch, auf dem zwei Tassen Tee stehen.

Guide: Setz dich, Mädchen. Setzt dich und hör mir zu.

Ich werde mich nicht an dich wenden.

Ich werde mit Arnold reden, als wäre er hier, als würde er dasitzen, wo du jetzt sitzt.

Er und ich an einem nasskalten November Tag im Jahr 1942.

Diesen Tag hat es gegeben in meinem Leben und in seinem Leben.

Ich hieß damals Otto, er hieß Jean.

Ich war der Bauer und er war – tja, wie soll ich sagen?

Offiziell war er mein Gefangener und ich sein „Wärter“.

Man mag über die Verhältnisse damals urteilen, wie man will… ich mag sagen: Nun ja, was blieb mir übrig?

Mein Sohn war gefallen, meine Frau gestorben, aber ich hatte meine Ernte zu liefern, aber mit wem denn?

Mit den Mädchen, hier die noch da waren? Das ging nicht.

Also? Ein Kriegsgefangener musste her…

Gute Begründung…

Aber dennoch, es blieb, was es war: Unrecht an Jean.

Ich hatte die Not, Unrecht tun zu müssen.

Das macht das Unrecht nicht kleiner, oder? Nein, macht es nicht.

Jean, der hat mir die Not kleiner gemacht, die meine Seele litt!

Arnold, du bist heute Arnold und du bist auch Jean.

Immer noch lebt er in dir, mit dir, durch dich.

Jean existiert so, wie Otto existiert, nur dass Otto jetzt in einem Guide lebt und Jean in Arnold.

Was ich hier versuche, mein Freund, ist, dass der Jean in dir den ihm gebührenden Platz bekommt, dass er HINTER dem Arnold zu stehen kommt.

Aber das geht nur, wenn du ihn kennenlernst.

Der Otto in mir, der steht weit hinter mir, deinem Guide.

Sein Bewusstsein ist nicht mehr mein Bewusstsein, aber es ist noch immer ein Teil von mir und dieser Teil ist tief mit dir verbunden.

Jean und Otto: Das sollte, wenn es nach den Regeln gegangen wäre, so eine Art Herr und Sklave sein.

Die Sache war nur die: Weder konnte ich mich als Herr sehen noch dich als Sklave. Und du konntest das auch nicht.

Das lag daran, dass wir uns vom ersten Moment an freuten, einander gefunden zu haben.

Das muss man sich mal vorstellen: Da kommt der Bauer aus der Normandie als Kriegsgefangener auf den Hof des deutschen Bauern und beide spüren beim ersten Zusammenkommen: Freude!

Ich will da gar nichts beschönigen: In meiner Welt der Werte, da warst du ein „verdammter Franzose“. Und in deiner war ich „ein deutsches Schwein“.

Es war weder dein erster Krieg noch meiner. So hatten wir gelernt, übereinander zu urteilen: die Deutschen über die Franzosen, die Franzosen über die Deutschen.

Und so haben wir es von uns erwartet: Wenn wir uns treffen werden, werden wir jemanden treffen, der nicht zu mögen ist!

Das war aber nicht so! Das hat nicht geklappt. Wir haben es beide „redlich“ versucht…

Wir haben danach wie Detektive gefahndet, dass wir IRGENDWAS finden können, dass unsere Sympathie für einander, die uns beiden peinlich war, zerstört.

Aber? Es ging nicht!

Je besser wir uns kennenlernten, desto tiefer wurde die Sympathie, bis wir schließlich beide darauf verzichteten, Deutscher beziehungsweise Franzose zu sein.

Das war nicht schwierig, zu bewerkstelligen, wir waren ja schließlich fast immer allein hier.

Nur wenn mal jemand aus dem Dorf kam, dann spielten wir Herr und Sklave. Das war nicht schön, aber das war auch nicht wirklich schlimm.

Da, wo die Uta jetzt sitzt, da hast du gesessen Abend für Abend.

Und wir spürten es beide: Was wir waren, das war sogar mehr als Freundschaft, das war ein so tiefes Verbunden sein, dass wir uns letztlich als Brüder bezeichneten.

Was weder ich noch du damals wissen konnten, war, dass wir tatsächlich Brüder gewesen sind.

Und das oft: leibliche Brüder oder auch Brüder des gleichen religiösen Ordens oder auch Brüder an der gleichen Front eines Krieges.

Wenn eine Seele einen Bruder hat, findet sich der immer wieder. Auch jetzt sind wir Brüder, nicht mehr, nicht weniger.

Brüder sind nie gleich: Sie haben Gemeinsames und sie haben Unterschiede, aber vor allem haben sie Eines: Sie sind von den gleichen Eltern.

Das können leibliche Eltern sein, das können Ideale sein, an die beide festhalten…

So oder so: Sie haben unter sich den gleichen „Boden“, aus dem heraus sie wachsen… jeder für sich und doch verbunden.

Was uns bindet, Arnold, ist eine Bruderschaft der Seelen.

Der Boden, die „Nahrung“, die Wurzel, die wir gemeinsam haben, ist das, was wir als Seelen SIND. Der Urgrund sozusagen unseres Selbst!

Unser Boden ist das, was wir anstreben, wachsen zu lassen, es ist unser Ziel, unser SO SEIN ganz und gar zu entfalten.

Nicht jetzt, nicht in gestrigen Leben, nicht in diesem, nicht in nächstliegenden ist von dem Pflänzchen, das da aus dem Boden wächst, schon die Ernte zu erwarten.

Das nicht, aber es ist ganz wichtig, dass du verstehst, welche Art Frucht es sein wird… irgendwann einmal…

Welche Feldfrucht sind wir?

Mein lieber Bruder: Du und ich sind Priesterseelen…

Unsere Frucht wird einmal sein, dass wir Mensch und Gott verbindend sind. Das wir SINNFINDUNG helfen, zu wirken.

Was uns gegeben ist von Beginn an, ist ein tiefes, tiefes Bedürfnis danach, den Sinn des Seins zu offenbaren. Jedem, der sucht, zu geben, was er braucht: SINN.

Womit wir beginnen, ist, dass wir überhaupt erst einmal begreifen müssen, dass ein Mensch ohne Sinnfindung verloren ist: Er ist missbrauchbar, verführbar, unterdrückbar.

Von Seelen, die wie wir aus der Seelenfamilie der Priester entspringen, wird ganz großer Schmerz empfunden, wenn sie den Sinn des Seins nicht spüren.

Das ist wie der Frost, der so manche Saat erst ins Leben erweckt.

Es scheint, als würde der Frost die Saat vernichten.

In Wahrheit ist er genau der Reiz, den der Keimling braucht, um seine Lebenskraft zu finden: Eine Kraft, die in seinem tiefsten Selbst ruht.

Erst wenn die Priesterseele verstanden hat, was sie ist – ein Helfer der Sinnsuchenden – kann sie Früchte tragen, ist sie im Frieden, ist sie in der Kraft des Lebens.

Jede Seelenfamilie hat ihre Frucht, aber sie hat auch ihre Schwachstelle oder Anfälligkeit.

Die Seelenfamilie der „Künstler / Schöpfer“ hat die Anfälligkeit, sich mit dem Unvollkommenen, das in allem liegt, nicht abfinden zu können.

Die Seelenfamilie der „Lehrer“ hat die Anfälligkeit, sich mit den Grenzen des Fassungsvermögens nicht abfinden zu können.

Und die Seelenfamilie der „Mütter“ hat Schwierigkeiten, sich mit den Grenzen der Bereitschaft, sich betreuen zu lassen, nicht abfinden zu können.

Und so weiter …

Das ist Teil des Wachstums der Seelen, dass sie mit dem Schwachen konfrontiert werden, um es zu überwinden.

Die Schwäche selbst ist nicht Sünde, sondern Unmögliches zu fordern.

Die Schwäche von uns Priesterseelen ist, dass wir EINDEUTIGES fordern: eindeutig gut oder schlecht, schwarz oder weiß…

Am Anfang unserer Werdung fordern wir, dass Gott – beziehungsweise das Leben – eindeutig gut ist, sonst ist er schlecht und wird verworfen.

Ist dieser Entwicklungsschritt getan und die Überforderung überwunden, fordern wir von unseren Mitmenschen diese Eindeutigkeit.

Ist das überwunden, fordern wir sie von uns selbst.

Die Wachstumshemmung, die überwunden werden muss, ist die Annahme, dass der Sinn erst dann gefunden ist, wenn er eindeutig und verbindlich ganz und gar GUT ist.

Der Anfänger sagt also: Du, Gott, bist erst dann wirklich Sinngeber, wenn du eindeutig und immer! gut bist. Also beweise das mal, und zwar MIR!

Dann hat es einen Sinn, dass ich an dich glaube!

Der in Mitte der Entwicklung ist, sagt: Du, Mitmensch, bist mir dann ein werter Mitmensch, wenn du EINDEUTIG gut bist. Beweise das mal, und zwar MIR!

Dann hat es einen Sinn, dass ich mit dir lebe!

Und der sich im letzten Drittel des Wachstums seiner Seele befindet, der sagt:

Ich bin dann des Lebens wert, wenn ich eindeutig gut bin. Ich muss mir beweisen, dass es so ist, sonst hat meine Existenz gar keinen Sinn!

Arnold, immer liegt überfordernder Anspruch zugrunde, egal, aus welcher Seelenfamilie der Einzelne kommt.

Was immer gefordert wird, ist auf ihn bezogen und NICHT auf das GANZE, es ist getrennt von allem, was ist.

Es stellt Bedingungen an die Berechtigung der Existenz.

Entweder die Existenz Gottes, die Existenz der Mitmenschen oder die eigene Existenz.

Die Bedingung im Fall der Priesterseelen ist ethische Vollkommenheit!

Da du im letzten Entwicklungsdrittel bist, ist das, worüber du stolperst: dein eigener Anspruch an absolut Gut und Richtig sein müssen.

Nur wenn ich alles richtigmache, richtig sehe, richtig fühle, richtig werte, DANN hat mein Leben auch einen Sinn!

Das hast du schon als Jean so gesehen, das siehst du immer noch so.

Der Otto hat gegen Ende seines Lebens das nicht mehr so sehen müssen, deshalb bin ich heute ein Guide.

Und der Arnold JETZT? Der fängt an, zu hinterfragen: Er beginnt, daran zu zweifeln, dass dieses absolut Gut / Vollkommen / Richtig sein müssen überhaupt berechtigt ist.

Arnold, ich weiß, oh, ich weiß, wie schwer das auszuhalten ist. Wenn diese Regel nicht mehr gilt, was gilt dann?

Wenn du bewiesenermaßen nicht erreichen kannst, in den Augen der anderen unwidersprochen richtig zu sein, was wird aus dir? Welchen Sinn hat das Leben dann? Gar keinen?

Mein Bruder, ich weiß, du liebst, was vollkommen ist.

Das ist auch schön, aber ja! Du liebst das, was ohne Tadel ist!

So wie der Davis von Michelangelo oder so wie ein Sonnenuntergang an einem Augustabend.

Das IST vollkommen und du liebst das und du hast recht damit, dich darüber zu freuen!

Aber weißt du was? Der Davis des Michelangelo ist nicht vollkommen.

Er hat – wenn auch nur wenige – Fehler und Disharmonisches und genau dieses, obwohl es dem gewöhnlichen Betrachter nicht bewusst ins Auge fällt, macht den „Zauber“ dieser meisterlichen Statue aus.

Und der Abend im August? Die untergehende Sonne, die eine perfekte Harmonie von Farben und Schatten wirft? Hat er auch etwas Unvollkommenes? Ja natürlich!

Dieser Moment des Glühens wird zur Nacht, zum absoluten Mangel an Glühen… wie schade!

Doch gerade, weil das so ist, ist dieser Moment der Glut der Farben so wundervoll. Nicht, obwohl es an den Seiten des Blickwinkels schon eintrübt, sondern WEIL dies so ist.

Perfektion ist also angewiesen auf ein Quantum Unvollkommenheit: Das Eine ist ohne das Andere NICHTS.

Was also strebst du an, wenn du das ABSOLUTE anstrebst? Das „NICHTS“!

Absurd, oder?

Ja, das ist absurd, aber das ist es nur, wenn man Angst vor der Wahrheit hat. Und die ist: Sinnvolles ist IMMER unperfekt, ist immer das Zusammenspiel von Vollkommenheit und Unvollkommenheit…

Jedes Gute ist erst gut, wenn es wenigstens teilweise einen Mangel, ein Defizit hat.

Weißt du, warum? Weil Vollkommenheit tot ist! Absoluter Tod.

Nichts lebt, wirkt, wenn es Absolutheit erreicht hat.

Wie vollkommen auch immer die Schöpfung sein wird, sie wird immer etwas haben, das nicht perfekt ist. Würde das enden, wäre dies das absolute Ende.

Wäre SINNLOSIGKEIT erreicht.

Behalte das im Herzen, was ich dir hier sage, mein Freund, behalte es in dir, es ist dir nicht neu. In deiner Tiefe deines Selbst weißt du das.
Aber dir fehlt der Beweis.

Der Sinn dieser inneren Haltung wurde dir geraubt – sehr früh schon – und damit wollen wir uns jetzt auseinandersetzen.

In diesem Leben hier warst du ein guter Mensch, selbst in meinen „deutschen“ Augen.

Aber nicht in deinen: In deinen Augen warst du solange ein guter Mensch, solange dein Tun und Lassen gut waren und gute Folgen hatten für andere. Davon hast du den Sinn deines Lebens abhängig gemacht.

Anerkennung – nein, genauer gesagt – Zustimmung, das war deine „Nahrung“.

Du hast – so gesehen – Erfolg gehabt, mehr Erfolg ist gar nicht möglich.

Aber dann kam der verfluchte Krieg.

Gut sein hieß für dich: kämpfen.

Du warst einer der Ersten, die sich zur Front, zur Verteidigung meldeten und einer der Ersten, die gefangen genommen wurden.

Ob freier Mann oder Gefangener: Gut sein, ein guter Mensch sein blieb deine oberste Prämisse.

In meinen Augen kam da zu mir ein Franzose, der in Windeseile zu meinem Bruder wurde. Warum? Weil du gut warst!

In deiner Wertewelt galt: Ich BIN ein guter Mensch! Und so lange ich das bin, bewirke ich auch Gutes. Das ist ja schließlich logisch!

Gut sein macht Sinn! Für sich selbst, für andere, für Gott!

Allerdings einen Haken hatte diese Seelenüberzeugung: Sie fügte diesen einfach logischen Werten das Wörtchen „IMMER“ bei.

IMMER werde ich gut sein und dadurch wird IMMER Gutes erwachsen.

Der Krieg hat aber dieses IMMER unerfüllbar gemacht. Das war einfach nicht zu halten, mein Bruder.

Wir zwei hatten gute, harte Jahre. Nein, kein Widerspruch: Es war hart für uns, für jeden in seiner Weise.

Und es war gut, dass wir das zusammen durchstehen konnten.

Der Krieg neigte sich dem Ende zu, der Frühling kam und wir beide wussten, dass unsere gemeinsamen Jahre dem Ende zugingen.

Wir hatten allerhand Pläne, wie und wo wir unsere Freundschaft fortsetzen wollten, wenn Frieden war. So ganz getrost dessen, was kommen würde, erwarteten wir die Alliierten.

Die kamen als ein Panzer, der eines Morgens auf den Hof rollte.

Wir waren gerade dabei, die Kühe aus dem Stall zu holen. Wie gewöhnlich hatte ich meine alte Lodenjacke an und diese blöde Schiebermütze meines Vaters auf dem Kopf.

Nie war mir in den Sinn gekommen, dass jemand diesen Aufzug als Uniform ansehen könnte.

Aber es war so: Ein junger Soldat, der vom Aussehen deutscher Farmer keine Ahnung hatte, der Angst vor Partisanen hatte, der hielt mich für einen Nazi.

Er schlug das Gewehr an, zielte auf mich und brüllte irgendwas. Weder du noch ich konnten Englisch, ich verstand nichts.

Er schrie aggressiver, ich verstand es immer noch nicht, ich habe nicht mal mitbekommen, dass er drauf und dran war, abzudrücken. Aber du hast das im Bruchteil einer Sekunde verstanden!

Und ganz im Wertesystem, IMMER und unter ALLEN Umständen ein guter Mensch sein zu müssen, hast du dich zwischen ihn und mich geworfen…

Ergebnis: Wir wurden beide tödlich verletzt.

Ehe du selbst gestorben bist, hast du mitbekommen, dass dein GUT SEIN sinnlos war: Ich war tot. Dich haben sie erst noch gequält, sie waren sich so sicher, dass du ein Böser bist.

Fazit: Niemals bin ich gut genug! Was ich auch tue, ich bewirke NIE! GENUG Gutes.

Niemand sieht es, dass ich gut bin. Also bin ich nicht gut, also wird es NIE! gute Ergebnisse geben!

Arnold, ich hätte dir so gerne gesagt und gezeigt, dass du zu einer völlig unsinnigen Überzeugung gekommen bist.

Aber so sehr wir beide uns im Jenseits auch an unserem Miteinander freuen durften: An deiner Ansicht, nie! gut genug zu sein, hat das gar nichts geändert.

Auch nichts an deiner Überzeugung, dass du NICHT gut sein kannst, wenn du NICHTS Gutes bewirkst.

Es führt zu weit, dir zu erklären, warum Überzeugungen sich im Jenseits nicht ändern MÜSSEN. Sie KÖNNEN, aber sie müssen nicht.

Dennoch bist du in eine neue Inkarnation gekommen, die die Chance in sich birgt, von diesen Fehlwahrnehmungen Abschied zu nehmen.

Deine Fehlwahrnehmung auf den Punkt gebracht, ist: Dass vom Ausmaß deines!!! Gut – Seins abhängt, ob das Leben der ANDEREN für die gut ist oder nicht.

Wir werden in die Umstände geboren, die unsere Fehlwahrnehmung den materiellen Rahmen geben.

Das begann sich schon im Mutterleib abzuzeichnen. Nein, du hast als Embryo nicht gutgetan… dafür kannst du GAR NICHTS.

Aber es sind Erfahrungen, die den ganz tiefen Zweifel an deine Berechtigung, glücklich sein zu dürfen, noch zementiert haben.

WEGEN MIR!

Alles und jedes WEGEN DIR…, weil du BIST…, weil du lebst…, und weil du geboren bist…

Bis schließlich zu: Weil ich bin, was ich bin, KANN mich das Leben nur verwerfen.

Aber das ist völlig absurd, lieber Freund! Es ist ein nachvollziehbares Trauma, aber es IST absurd.

Wegen DIR? Ja, selbstverständlich hat dein Tun und Nicht tun Auswirkung auf andere!

Aber doch nicht ALLUMFASSEND! Du wirkst nur mit… nicht mehr, nicht weniger.

Weißt du, ich hätte dir, als du noch bei mir warst, so gerne gesagt: Bruder, sieh es ein: Es gibt Grenzen des Machbaren an Gutem! Das gibt es, dass dein Gutes weniger Wirkung hat als das Destruktive! Sieh es ein, bitte bringe nicht mehr jedes Opfer!

Bruder, ich weiß, wie wichtig dir Gerechtigkeit ist, aber deine Möglichkeiten, dies zu wirken, sind begrenzt.

Dann hättest du wahrscheinlich Angst gekriegt, dass du ALLES – Gott und die Welt und die Menschen – gar nicht mehr lieben kannst…

Deshalb wolltest du davon nichts wissen.

Jetzt sind wir bei deiner tiefsten Sorge.

Wenn Gott, die Menschen und ich nicht bereit sind, auf das, was ich GUTES schenke, einzugehen, wenn da für mich gar keine Möglichkeit ist, vor Unheil zu bewahren, was Bewahrens wert ist, dann ist Leben, ist meine Existenz völlig sinnlos…

Dann KANN und will ich nichts mehr spenden von meiner Liebe, von meinem Teil Wasser des Lebens… dann ist es Aus und Vorbei!

Verstanden? Nein, noch nicht ganz. Das kommt noch, mein Freund, Schritt für Schritt.

Für heute wollen wir uns damit begnügen.

Du wartest auf ein Urteil? Nein?

Du fürchtest, du hast das schon gekriegt?

Arnold: Gott verurteilt dein Ich nicht, ich verurteile es nicht, das ist nicht, was du fürchtest…

Du fürchtest dein Urteil! Könnte es lauten: Ich – so, wie ich bin – bin sinnlos? Weil ich nicht gut genug bin, um IMMER Gutes zu wirken?

Hm…

Arnold? Du DARFST nicht absolut Gut sein wollen. Es gibt NIEMANDEN und NICHTS, der das ist…

Solange die Schöpfung existiert, gibt es keine Vollkommenheit…

Wodurch willst du nun dein dich überforderndes Gesetz ersetzen?

Durch Mäßigung vielleicht? Dein Dilemma ist eine Frage des Maßes.

Alles oder Nichts? Das ist gemessen am Möglichen nicht sinnvoll… und das weißt du.

Allerdings: Wenn du wieder dein gutes Maß gefunden hast, dann wirst du merken, dass das Maß, mit dem du von Beginn an gemessen wurdest, viel zu hoch war…

Das Baby Arnold war nicht verantwortlich dafür, dass es seiner Mutter so schwerfiel, das Gute ihres Lebens anzunehmen…

Und noch etwas, Arnold: Im Mutterleib warst du am Beginn nicht allein… du warst aber nicht verantwortlich dafür, dass du es letztlich warst…

Arnold, du bist auch nicht verantwortlich dafür, dass die, die du geliebt hast, deine Güte nicht behalten wollten…

Dass sie den Weg gehen wollten, der ihnen Schmerz bereitet…

Sowenig wie du dafür verantwortlich warst, dass ich dich in letzter Sekunde weggeschubst habe, weil ich hoffte, die Kugeln würden mich statt dich treffen…

Arnold, so sehr du eine liebende Seele bist, so sehr musst du auch lernen, zuzulassen, dass deine Seelenkraft den anderen nicht Heil bringen kann, wenn die das nicht wollen…

Und nun, lieber Bruder meiner Seele, zu deinen Fragen.

Uta, jetzt bitte ich dich um Übersetzung.

Arnold fragt: Warum bin ich bei kleinster Kritik schon verletzt? Was kann ich dagegen tun?

Otto: Arnold, du bist nicht verletzt, du hast Angst!

Verletzt wäre die Eitelkeit. Aber du bist nicht eitel!

Wenn es etwas gibt, was du definitiv nicht bist, dann narzisstisch.
Nein, nein, das kommt dir ja gar nicht in den Sinn, PERFEKT zu sein.

Darum geht’s nicht (auch nicht, wenn das andere behaupten).

Es geht darum, dass du ANGST hast, für Fehler ABSCHLIESSEND verworfen zu werden.

Wie kannst du dir erlauben, ein fehlerhaftes Exemplar Schöpfung zu sein, wenn du davon ausgehst, dass du dafür das Todesurteil bekommst?

Gelassenheit von dir selbst hier zu erwarten, ist auf jeden Fall zu viel erwartet.

Arnold, es wäre nicht redlich, würde ich dir jetzt alle Traumatas aufdecken, die du hinsichtlich deiner Berechtigung, zu leben, erfahren hast. Sie liegen weit zurück, so weit, dass du sie nicht erinnerst oder nur noch teilweise.

Der Weg ist nicht der, aufzuhören gegenüber der Kritik, überempfindlich zu sein.

Sondern verstehen zu lernen, dass diese emotionale Reaktion eine Abwehr ist, um nicht in die tiefe Angst des Verlassen werdens, des Ausgeliefert seins zu geraten.

Bitte, Arnold, zeige mehr Verständnis für die Folgen deines Traumatisiert seins.

Die Kritik gehört ins Heute, die Reaktion darauf ins frühe Gestern.

Und das musst du wissen – besser noch ergründen – was es war.

Aber nicht unbegleitet!

Wenn ich das jetzt erinnere in dir, wäre es kaum zu ertragen, dafür brauchst du einen weisen Mitmenschen.

Arnold? JEDER Mensch, der ein Trauma erlitten hat, verliert dort etwas von seiner Identität. Dieser Verlust eines Teils der Seele kostet immense Lebenskraft.

Es liegt nicht an dir, an deinem SO SEIN, dass du unter den Folgen leidest, jeder würde leiden.

Aber jetzt, wo du das weißt, liegt es an dir, ob du da hinsehen kannst?

Um dir diesen Schritt zu ermöglichen, habe ich versucht, dir die Tatsache näher zu bringen, dass es kein absolutes Gut gibt, nirgendwo…

In der Hoffnung, dass du mehr Gelassenheit gewinnst mit der Tatsache, dass dies für jeden gilt, der lebt.

Deine Reaktion auf Kritik ist dem Drama entsprechend groß, das durch Kritik reaktiviert wird.

Das liegt nicht an dir. Ursache = Wirkung.
Die Schuldfrage hat hier gar keinen Sinn.

Es ist, wie es ist: Verletzung der Selbstsicherheit macht Existenzängste, Existenzängste erzeugen Vermeidungsverhalten.

Es lässt sich nicht vermeiden, seiner Fehlerhaftigkeit wegen angeklagt zu werden (jeder hat Fehler, ja, ganz Recht!). Dann kommt es zu Abwehrverhalten und Angst, Angst, Angst.

Weißt du, was Trauma ist? Ein Trauma ist, wenn man GAR NICHTS tun kann, um einer Gefahr zu entrinnen. NICHTS! Und genauso dramatisch fühlt sich Kritik an…

Deshalb versuchst du ALLES, um das zu vermeiden…
Gelingt es nicht, geht es gar nicht um die Kritik, sondern gleich um Leben oder Tod…
Hab Nachsicht mit dir, ich bitte dich.

Uta: Arnold fragt, weswegen er immer wieder in diese Zukunftsängste kommt und sich so verloren vorkommt und wie er zu mehr psychischer Stabilität kommt.

Otto: Sicher ahnst du es schon: Diese Zukunftsangst hängt mit deinem sehr bedingten JA zu dir selbst zusammen.

Nicht Gott, nicht die Welt und das Weltliche, nicht andere Menschen fällen darüber – ob du existieren darfst oder nicht – das Todesurteil. Sondern du selbst, mein geliebter Bruder!

Du bist es, der sich sagt: Nur wenn ich gut genug bin, DARF ich leben (überleben).

Das ist allerdings nicht deine freie Meinung, sondern das ist, was du als Baby verstanden hast und akzeptiert hast.

Im Grunde hast du keine Zukunftsangst, sondern eine Angst aus der Vergangenheit macht dir immerzu – vom Morgen bis zum Abend – Angst, in der GEGENWART zu versagen.

Darum geht es, Arnold!

Würdest du deinen Wert sehen, würdest du sehen, wie wertvoll deine Existenz im JETZT ist…

Aber das KANNST du nicht. Auch das hat mit dem Traumata deiner Kindheit und späteren Erfahrungen zu tun.

Du wirst mit Uta darüber reden, ihr werdet Lösungswege finden.

Dein akutes Leiden ist nicht sinnlos, Arnold!

Es hat dich bereitgemacht, in die richtige Lösungsrichtung suchen zu wollen. Das ist ein ganz enormer Fortschritt.

Uta: Er fragt weiter, welchen Lösungsweg es für seine Blase gibt?

Otto: Arnold, alles in der Schöpfung dient dem anderen.

Weißt du, wozu dem Ursprung nach der Urin des Menschen in der Natur, in der er lebte, diente? Als Dünger!

Arnold, Urin ist DÜNGER! für neues oder geschwächtes Leben…

Wie ist das? Möchtest du dem Leben noch DÜNGER geben oder ist deine Wut aufs Leben schon so groß, dass du die „Dienstleistung“ verweigerst? Verständlich wäre das, oder?

Gleichzeitig, Arnold, ist der Urin das Ergebnis vom Ausfiltern von Schlackenstoffen des Körpers, vor allem von Salzen…

Salze konservieren, sie erhalten, was eigentlich zu Recht verderben sollte…

Jetzt behältst du das Salz zurück… du willst nichts mehr erhalten, was verdorben gehört?

Dann darf es aber nicht IN DIR bleiben!

DU, Arnold, darfst nicht versalzen…

Zu viel erhalten wollen, macht Salzseen, in denen ist Überleben nicht möglich…

Was meinst du, konservieren zu müssen, Arnold?

Schmerz? Salz hält Wunden offen.

Was meinst du, muss offenbleiben, darf nicht heilen?

Dein zu Unrecht verworfen und abgewiesen werden?

Wenn du versalzt, stirbst du UND du düngst gar nichts mehr.

Dein Salz, deine Schmerzen, deine Verwundungen und die Erfahrungen, die du damit gemacht hast, die können zum „Salz der Erde“ werden…

Aber NICHT, wenn du alles zurückhältst, um GUT zu sein: der GUTE…

„Ich aber sage euch: Ihr seid das Salz der Erde. Wenn nun das Salz seine Kraft verliert, womit soll man würzen?“

Du kannst keinen Harn lassen, weil etwas in dir meint, dass das eigene Salz, der eigene Dünger (oder auch der eigene fruchtbare Samen) nicht erwünscht ist. Dass es kraftlos ist und darum sinnlos, und zwar generell!

Von aller Welt abgelehnt… Von aller Welt? ALLER?

Okay, von dem und von dem und von der… die sind ALLE WELT?

Ne… hm, hm…

Also dann vielleicht etwas kleiner? Vielleicht wird dein Salz nur von allen Göttingern abgelehnt?

Das reicht, um sterben zu müssen? Ne?

Na gut, vielleicht den Göttingern und den Northeimern und den Münsterländern?

Reicht, um zu sterben? Ne?

Okay, also Richtung ALLE WELT…

Also das mit dem Sterben an innerer Versalzung geht vielleicht in Ordnung, wenn dich alle Deutschen ablehnen? Auch nicht, aber schon eher?

Ne? Echt ALLE Welt, also ALLE! Die ganzen Milliarden?
Also DANN wird gestorben, ja?

Na, soooooooooo schlecht sieht es dann gar nicht aus…
Ernsthaft: Du willst doch nicht sagen, du stirbst an Versalzung, nur weil der eine Typ nicht mehr weiter mit dir konnte.

Ernsthaft, Arnold, das nicht, oder?  

Sooooo großartig und unfehlbar ist der doch auch nicht… hm?

Nur weil du für den der falsche Dünger warst? Ernsthaft?

Mein Rat (ach, da werde ich jetzt echt rot): Du, ich finde, du solltest gießen gehen, düngen! Geh düngen, Junge! Oder von mir aus geh Unkraut bepieseln…

Blöd? Ja… aber wenn’s doch hilft, ich kann es dir nicht anders sagen.

Entweder pinkelst du dem Leben wieder Kraft zu und düngst die schwächelnden Blümelein oder du pinkelst das erstickende Unkraut in Grund und Boden…

MACHS einfach! Ich weiß, das geht eben nicht, das Abflussrohr ist out of order, dann nimmst du eben, was im Beutel ist…
Aber lass dein Salz DIENLICH sein.

Uta: Arnold schreibt, dass er Maria verzeihen möchte und die Differenzen auflösen will. Hast du einen Rat?

Otto: Arnold, es IST NICHT GUT, anderen die FOLGEN ihrer Handlungen ersparen zu wollen. Damit stimmst du ihrem Verhalten zu.

Verzeihen kannst du ihr, wenn du dich verstehst und sie verstehst, aber beides ist dir nur beschränkt möglich….

Sie ist NICHT deine Aufgabe, Arnold, derzeit bist du deine Aufgabe: Du und dein Selbstverständnis…
Es geht überhaupt nicht darum, ihr zu verzeihen!
Es geht darum, Verständnis für dich zu bekommen, nicht von ihr: von DIR!

Die darf sagen: Mit dir nicht, Arnold? Okay.

Aber du darfst auch sagen, nein du musst sagen: Mit dir nicht, Maria!

Ich lasse mir nicht DEINE Gnadenlosigkeit zuschieben! Nein!
Du bist NICHT fair und du kriegst mich nicht dazu, dass ich sage, dass du es bist!

Nein! Ich sag dir gerne, dass ich dich als Mensch nicht infrage stelle, aber deine Entscheidung schon!

Uta: Er fragt, wie er sich besser auf einen neuen Lebenspartner einlassen kann?

Otto: Lieber Bruder: Ich habe dir gesagt, dass du traumatisiert bist. Dass ein Teil von dir ein Baby ist, das Angst hat, Vernichtung zu erfahren.

Ein Mensch, der so startet, der sucht. Was sucht der? Zuverlässige, unverbrüchliche Zuneigung.

Intuitiv soll der Partner wieder gut machen, was die Mama nicht leisten konnte: Urvertrauen bringen.

Das geht nicht, mein Lieber!
Nicht einmal die Mama hätte das geschafft, selbst dann nicht, wenn alles immer ganz glatt gelaufen wäre.

Denn der Mangel an Urvertrauen ist überkarmisch…
Deine Seele vertraut nur bedingt: wenn… dann…

Wenn ich ganz gut bin, dann ist das Leben gut…

Wenn ich ganz lieb bin, dann ist Liebe gut?

Liebe unter dieser Bedingung ist aber nicht Liebe!

Sie wird für dich zum Gefängnis, in dem du dich selbst einsperrst, den Schlüssel herumdrehst und ihn dem Liebsten gibst in der Hoffnung, dass der dir immer den guten Wärter gibt…

Durch seine Liebe willst du bekommen, was dir fehlt! Und das funktioniert nicht.

Er soll deinen Defiziten gegenüber Toleranz zeigen, die du selbst aber nicht meinst, haben zu DÜRFEN, weil du dann nicht gut, nein, sogar in deinem Gut sein gescheitert bist.

Ein guter Mensch sein wollen, ist ein sehr gutes Vorhaben, solange du NIE! erwartest, das zu Lebzeiten VOLLSTÄNDIG erreichen zu können.

Ich mache das mit dem Gut sein und Gut tun, so gut es eben geht…
Das reicht, mein Bruder, mehr braucht es gar nicht! Reicht völlig!

Sei einigermaßen gut, das reicht.
Tu einigermaßen gut, das reicht.

Bist du ZU GUT, bist du nicht wahr. Und darüber hinaus wird dann der Partner ZU BÖS.

Arnold, zurzeit ist nicht der Partner die Lösung! Zurzeit geht es um DICH, um dein SELBST!

Es geht nicht darum, einen anderen zu lieben. Es geht darum, dass der Torsten zufrieden wird mit dem Maß an Gut sein, das ihm möglich ist.

Der Rest erledigt sich von Selbst.

Uta: Mit der Bitte, dich kurzzufassen: Arnold bittet um Hilfe, was die Richtung der Berufswahl angeht.

Otto: Arnold, was immer du machst: Du BIST einer, der den Menschen helfen kann und will, Lebenssinn zu finden.

Das ist – völlig unabhängig vom Beruf – immer deine mögliche Wirkung.

Uta: Danke, Otto, ich hoffe, wir konnten Arnold etwas helfen.

Otto: Der erste Schritt in die richtige Richtung. Raus aus dem Drama „Leben MÜSSEN!“

Jetzt geht es ums Leben DÜRFEN!

Sich erfreuen ohne Bedingung! Und Freude spenden ohne Bedingtheit.

Ich danke dir und ich möchte Arnold sagen: Klar liebe ich dich, was denn sonst?
Wie sollte ich anders?

Selbstverständlich liebe ich dich, und zwar so, wie du BIST!
Mit deinen Defiziten, was denn sonst?!

 

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