opfern

1127: Das ist völlig unmöglich, sich zu opfern, wenn man ein Bewusstsein dafür behalten hat, dass man ein Teil Gottes ist.

Das ist völlig unmöglich, sich zu opfern,
wenn man ein Bewusstsein dafür behalten hat,
dass man ein Teil Gottes ist.

Und ein gefährlicher Gedanke für all jene, die Opfer von euch wollen.

Und das ist leider Gang und Gebe.

Das ist der Kern eurer Bewusstseinstrübung, dass ihr meint,
ihr müsstet Opfer bringen. Oder gar Opfer sein.

Es gibt keinen Gott, den ihr dafür beschwichtigen müsstet,
dass ihr da seid, dass ihr so seid.

Den gibt es nicht.

Ihr seid es doch selbst.

Ihr seid doch Teil seines Bewusstseins.

Und ihr seid nicht Gott.

Da sind auch nicht die, die die Opfer von euch fordern.

Die glauben, dass sie Gott gleich sind,
dass sie Recht und Macht hätten, Opfer zu verlangen.

Die erklären sich für heilig.

Die erklären sich für wertvoll und euch für unheilig und wertlos.

Und stets ist das Opfer zu ihrem ganz persönlichen Nutzen.

Gott braucht eure Opfer nicht!

Elia

Elia: Guten Abend, liebe Freunde.

Hajo: Guten Abend, Elia.

Iris: Guten Abend, Elia.

Elia: Da bist Du. Da bist nun Du.
Aha. Wie geht’s Dir mit Dir?

Iris: Um Welten besser. Es ist ein ganz, ganz schönes Gefühl in mir.

Elia: Ja. Aber Vorsicht!
Das ist ja verboten. Das ist sooo verboten.

Ganz verboten in deiner Zeit.

Ganz verboten in den meisten deiner Zeiten.

In den meisten meiner Zeiten:

Wohlfühlen verboten.

Wahr sein verboten.

Traurig sein verboten.

Wütend sein verboten.

Aktiv werden verboten.

Reaktiv werden verboten.

Verboten, verboten, verboten!

Aber dafür bist du dann heilig.

Schluss!

Schluss! All unser Tun und Treiben ist darauf ausgerichtet, euch zu helfen, unsinnige Verbote zu erkennen.

Vielleicht hast du dich schon gefragt: „Welchen Grund hat es, dass Engel mit uns sprechen in den letzten Jahren?“

Warum?

Ganz einfach, weil es Not-wendig ist, dass ihr aufhört, euch verbieten zu lassen, was eure Natur ist.

Was ist eure Natur?

Ihr seid Menschen.

Wer hat euch in die Natur berufen zu sein?

Gott.

Wie kann verboten sein, was er schuf?

All die Verbote haben das große Netz nicht zerstört, aber tiefe Löcher hineingemacht.

Da sind Verbindungen gerissen, die mit Bedacht und größter Weisheit aufgebaut sind, um Leben zu erhalten.

Jedes Loch im Netz führt zu Katastrophen: persönlichen und überpersönlichen.

Die Schöpfung ist heilig.
Und ihr seid der Teil davon, der darüber informiert ist.

Ihr seid der Teil davon, der nicht nur aus dem Instinkt, sondern auch über den Verstand begreifen kann, wie heilig sie ist.

Allerdings nicht, wenn ihr hypnotischen Befehlen folgt, die euch das Gegenteil erzählen. Schaut auf das, wovon ihr meint, das sei verboten.

Stellt in Frage, ob sich ein Verbot für euch wahr und richtig anfühlt oder nicht.

Es gibt zwei Gefühle an denen dürft ihr euch ausrichten.

Das eine Gefühl ist: Herzensfreude.

Die kann ganz leise sein oder ganz laut, je nach dem.

Es ist eine Freude, die im Tun geschieht oder auch im Loslassen.

Und das andere Gefühl ist: Ruhe.

Eine Ruhe, die tiefer ist als aller Lärm um euch herum.

Eine Ruhe, die euch befähigt, Dinge auszuhalten, von denen ihr vielleicht selbst dachtet, das sei unmöglich.

Diese Ruhe fühlt ihr in euch, weil ihr etwas tut oder lasst, was richtig ist.

Jesus sagte einmal: „Es ist nicht so, dass ihr mit guten Werken Gott erreichen könnt.

Es ist nicht so, dass eure Opfer Gott gefallen.

Lasst euch davon nicht leiten.

Sondern wer dem Geist Gottes folgt, der findet Frieden.“

Und der Geist Gottes – von dem getrieben zu sein – bedeutet entweder in dieser Herzensfreude zu sein oder in der Ruhe. Ja.

Iris: Ja.

Elia: Gut.

Iris: Ich habe beides heute gefühlt.

Elia: Ja, ja.

Iris: Und das ist lange her, dass ich das so gefühlt habe.

Elia: Ja.

Zu deiner ersten Frage, bitte.

Iris: Wie siehst du das, dass Menschen Ohnmacht erleben?

Elia: Es ist einfach so.

Eure Macht auf Erden hat Grenzen wie bei jedem Mitlebenden auf Erden.

Keine Macht ist unbegrenzt.

Ihr könnt nichts daran ändern.

Weise ist, herauszufinden, wann ihr wirklich ohnmächtig seid und wann nicht.

Und da komme ich wieder zu diesen beiden Gefühlen.

Es gibt Situationen, in denen könnt ihr die Ohnmacht einfach nur annehmen.

Ohnmacht an sich ist auszuhalten.

Was in der Ohnmacht niemals auszuhalten ist: Ganz allein mit ihr zu sein.

Als Jesus am Kreuz hing, sterbend, voller Schmerzen, war der größte Punkt seiner Ohnmacht erreicht, in dem Moment, in dem er rief: „Vater, Vater, warum hast du mich verlassen?!“

Und genau in diesem Augenblick, genau in diesem Augenblick sah er das Licht und ging.

Nein, sein Vater hatte ihn nicht verlassen.

Die Ohnmacht war nur so schlimm, dass er seine Gegenwart nicht mehr spürte.

Wenn dieser Punkt erreicht ist, seid sicher – ganz sicher – dann wird es ganz Licht.

Dann sind wir ganz gewiss da, ganz gewiss.

Aber in all den kleinen und großen auszuhaltenden Ohnmachtssituationen, da gibt es doch noch etwas anderes.

Da seid ihr euch einander gegeben.

Dafür seid ihr auch zuständig, das ist menschliche Natur!

Die menschliche Natur in ihrer natürlichen Form hat Mitgefühl!

Sie erlebt es als Herzensfreude, Trost zu spenden, Gesellschaft zu leisten, Mut zu machen.

Iris: Aha.

Elia: Tja, das ist auch euer Platz in der Natur.

Auch darum seid ihr von Gott gewollt, so wie ihr seid: Menschlich.

Aber wenn man sich seiner Ohnmacht zu schämen hat, dann kann man sich ja nur verstecken.

Oh, es ist ein großes Verstecken in eurer Gesellschaft.

Die Armen, sie verstecken sich.

Die Kranken verstecken sich.

Und die Erfolglosen verstecken sich.

Die Hässlichen verstecken sich.

Die Müden verstecken sich.

Warum? Weil sie Abweisung erfahren.

Weil sie zu der Ohnmacht auch noch beschuldigt werden, selbst verantwortlich zu sein.

Iris: Selbst Schuld.

Elia: Ja, und das ist die Abwehrreaktion derjenigen, die nicht in Ohnmacht sind.

Iris: Weil sie damit glauben, das von sich selbst fernhalten zu können.

Elia: Ja, man kann nichts von sich fernhalten, was man fürchtet.

Was man fürchtet, hat man nah bei sich.

Umso größer ist die Abwehrreaktion.

Das macht keinen göttlich, das tröstet niemanden.

Das Netz reißt.

Das muss aufhören. Ja?

Iris: Ja.

Elia: Nein, ich kann nicht sagen: Ohnmacht werdet ihr nicht erleben.

Doch, ihr werdet Ohnmacht erleben, ganz gewiss werdet ihr Ohnmacht erleben, jeder. Und sei es mit dem letzten Atemzug.

Ihr werdet sie erleben.

Das geht nicht anders, wenn man auf diesem Planeten lebt.

Das gehört zum Preis des Lebens.

Und es gehört zum Trost des Lebens, dass andere da sind, um eure Ohnmacht auszuhalten.

Nicht wegzunehmen: auszuhalten! Ja?

Iris: Ja, ich verstehe.

Elia: Gut.

Aber noch einmal: Wichtig ist, dass ihr in guter Zeit eure Zeit nutzt, um zu unterscheiden, was wahre Ohnmacht ist und was eine ist, die euch nur suggeriert wird. Muss sich ein Armer für seine Armut schämen?

Muss sich ein Kranker für sein Leiden schämen?

Und muss sich ein Hässlicher für sein Aussehen schämen?

Ist das wahr? Nein!

Nein!

Iris: Nein!

Elia: Hinterfragt das, was ihr für Ohnmacht haltet.

Was ihr dann findet und Ohnmacht ist, das reicht.

Das ist schwierig genug, ja?

Iris: Ja.

Elia: Ohnmacht bejahen und akzeptieren ist eine ungeheure Befreiung.

Das setzt die Möglichkeit frei, Gott wieder zu spüren.

„Vater, Vater, warum hast du mich verlassen?!“

„Habe ich nicht, lieber Sohn. Ich bin mit dir. Ich hänge hier auch.“

Ja?

Iris: Ja. Das werde ich mich dann mal trauen.

Elia: So, wie du kannst, so, wie es wahr ist.

Wenn es dich mit Herzensfreude erfüllt, Ohnmächtige zu begleiten, tue es ruhig.

Solange, wie es sich gut anfühlt.

Wenn du Ohnmacht erfährst und dabei Ruhe hast, gut.

Dann darfst du sicher sein: Das ist der Augenblick, der die Wende einläutet.

Ohnmacht erfahrt ihr dann, wenn ihr merkt, dass ihr nicht allein seid.

Ohnmacht könnt ihr dann akzeptieren, wenn ihr versteht, dass ihr nicht Herr der Welt seid, sondern Teil der Welt.

Schützt euch vor der Ohnmacht, die ihr nur deshalb annehmen sollt, weil die wahre Ursache Hochmut ist: zu viel von sich verlangen.

Zu viel vom Leben verlangen.

Zu viel von Gott verlangen.

Und zu viel von seinem Partner verlangen.

Ja, da kann man dann auch Ohnmacht erleben.

Dann ist Ohnmacht aber eigentlich nur ein Scheitern, ein enttäuscht werden.

Und das ist ein wichtiges Korrektiv und muss sein.

Dann habt ihr die Wahl: Seid ihr darüber empört, dann habt ihr noch nichts gelernt. Schaut ihr, was ihr lernen könnt, dann wachst ihr enorm.

Aber die Ohnmacht, nur zum Teil der Regisseur eures Seins zu sein, die ist sehr erleichternd.

Nein, nein, nein, es liegt nicht alles bei euch.

Oh nein! Ganz und gar nicht.

Elia: Die nächste schwerwiegende Frage.

Iris: Was macht die Würde eines Menschenlebens aus?

Und wenn man sie verloren hat, wie gewinnt man sie zurück?

Elia: Kann man sie verlieren? Nein.

Aber man kann sie nicht mehr spüren.

Man kann aufhören, sie zu spüren.

Verlieren? Nein, nein, nein!

Jeder, jeder, jeder, der lebt, ist aller Würde wert.

Nicht nur jeder Mensch: Alles, was lebt, ist würdig, zu leben.

Solange, wie es ihm gegeben ist.

Achtung! Wie es ihm gegeben ist!

Nicht, wie er es sich nimmt!

Die Tatsache, dass…

Und jetzt beziehe ich mich auf die Menschen, denn den Tieren ist das sowieso bewusst, wenn auch nicht im Denken, sondern rein im Fühlen.

Die Tatsache, dass ihr lebt, beweist, dass ihr es wert seid!

Es ist durchaus ungewöhnlich, dass eine Eizelle besamt wird, ja.

Wenn sie es doch tut, dann, weil es so sein musste.

Es ist noch ungewöhnlicher, dass ein Kind gesund zur Welt kommt.

Wenn es das doch tut, dann, weil es mit Gottes Würde ausgestattet ist.

Es ist ein Teil Gottes geboren, nichts weniger.

Ein Teil Gottes ist geboren!

Euer Bewusstsein ist ein Teil von Gottes Bewusstsein und das ist inkarniert.

Iris: Und wie kann man das so vernebelt bekommen?

Elia: Ja.

Weil ihr, wenn ihr dieses Gefühl für eure Würde bewahrt, euch in keinster Weise mehr opfert.

Das ist völlig unmöglich, sich zu opfern, wenn man ein Bewusstsein dafür behalten hat, dass man ein Teil Gottes ist.

Verstehst du das?

Iris: Das ist ein großer Gedanke, ja.

Elia: Ja.

Und ein gefährlicher Gedanke für all jene, die Opfer wollen.

Und das ist leider Gang und Gebe.

Das ist der Kern eurer Bewusstseinstrübung, dass ihr meint, ihr müsstet Opfer bringen. Oder gar Opfer sein.

Es gibt keinen Gott, den ihr dafür beschwichtigen müsstet, dass ihr da seid, dass ihr so seid.

Den gibt es nicht.

Ihr seid es doch selbst.

Ihr seid doch Teil seines Bewusstseins.

Und ihr seid nicht Gott.

Da sind die, die die Opfer von euch fordern.

Die glauben, dass sie Gott gleich sind, dass sie Recht und Macht hätten, Opfer zu verlangen.

Die erklären sich für heilig.

Die erklären sich für wertvoll und euch für unheilig und wertlos.

Und stets ist das Opfer zu ihrem ganz persönlichen Nutzen.

Gott braucht eure Opfer nicht!

Das Netz funktioniert nicht dadurch, dass man es selbst zerreißt, dass man seinen Knoten aufgibt.

Das Netz, das euch alle miteinander mit allem verbindet, das funktioniert nur, wenn ihr euch eurer Würde bewusst seid.

Dass das, was ihr seid, in eurem tiefsten Wesen ein Teil von Gottes Wesen ist.

Schmeißt ihr das weg, schmeißt ihr Gott weg, schmeißt ihr eure Würde weg.

Das gehört zusammen.

Also, zu deiner Frage: „Wie kann ich zu meiner Würde zurückfinden?“ ist die Antwort: Indem du dir bewusst bist, wer du bist.

Nur das, was dein Teil ist…

Weißt du, was dein Teil ist?

Iris: Nein?

Elia: Weißt du, woran du es merkst?

Es ist dir so leicht zu tun, was dein Teil ist: keine große Anstrengung, keine Plage, keine Opferung, kein Gram, kein Groll, sondern selbstverständlich.

Tja, das ist doch allerhand, nicht wahr?

Iris: Ja.

Elia: Nur: So funktioniert eure Gesellschaft in keinster Weise.

Nichts ist mehr ohne eine Regelung, euer ganzer Tag ist geregelt.

Da geht es gar nicht mehr darum, was euch leicht ist oder leicht fällt.

Nein, heilig ist, was schwer fällt.

Mit Würde hat das dann wenig zu tun.

Wie soll man an seine eigene Würde glauben?

Wie soll man sie spüren, wenn man sie ständig zu opfern hat?

„Nimm dich nicht so wichtig.“

Doch! Nimm dich wichtig!

Aber nimm dich nicht wichtiger als andere.

„Streng dich mehr an. Nur das, was du mit Mühe erreichst, ist auch etwas wert.“

Warum?
Das würde doch bedeuten, dass Gott euch mit unzureichenden Eigenschaften ins Leben gerufen hat, die erst der Anstrengung und Plackerei bedürfen.

Iris: Dass man sich etwas verdient.

Elia: Ja, du kannst dir gar nichts vor Gott verdienen. Nichts!

Es gibt gar kein Verdienst außer für Freude im Tun!

Iris: Gott, ist das einfach.

Elia: Ja, jetzt hast du es verstanden, was meine Botschaft ist! Ja!

Ja, ganz leicht und ganz ruhig.
So ist das mit der Würde.
Wer die hat, der kann die größte Ohnmacht erfahren, der kann gedemütigt werden, verlacht, ignoriert.

Der kann eingesperrt werden wie Jesus.

Und er braucht sich nicht verteidigen, nein, das braucht er nicht.

Er weiß ja, wer er ist: Kind Gottes.

Wer entwürdigt wird, der stimmt denen zu, die ihn entwürdigen.

Das ist schlimm.

Wer versucht, seine Würde durch die Manipulation anderer zu erhalten, der wird irgendwann seine unglaubliche Abhängigkeit von diesem Urteil spüren und dann entsetzt feststellen, dass er seine Würde verloren hat.

Würde ist euch angeboren, die ist euch eigen!

Jedes Kind, das geboren wird, hat etwas Heiliges an sich.

Das ist zu spüren: etwas ganz Heiliges.

Und das Kind behält diese Würde, solange die Eltern oder die Vertreter der Eltern das erlauben.

Es wird kein Kind geboren, dass seine Würde oder die Würde anderer Menschen in Frage stellt.

Damit wird niemand geboren: mit Verachtung für sich oder für andere.

Verachtung für sich oder für andere ist das Ergebnis von Erziehung und Prägung, ja.

Iris: Und das haben wir aber erfahren.

Elia: Ja, ja, ja! Das habt ihr erfahren.

Das erfahrt ihr täglich.

In eurer Zeit – gerade jetzt – sind ausgerechnet jene Mächtigen immer wieder präsent, die ihre Würde darauf begründen, angeblich das Recht zu haben, andere herabzuwürdigen.

Das ist schlimm, das ist ganz falsch.

Niemand wird dadurch würdiger, dass er andere herabwürdigt.

Iris: Ja, sicher nicht.

Elia: Nein, denn das ist nicht Gottes.

Das ist nicht Gott!

Gott verachtet kein Leben!

Er ist doch das Leben, ja?

Iris: Ja. Ich bin froh, dass ich das gefragt habe.

Elia: Ich auch.

Ich kann nur antworten, wonach man mich fragt.

Ich bin dir dankbar.

Liebe dein Leben!

Lass dir nicht alles Lieb und Gut sein.

Aber liebe dein Leben.

Du hast nicht dich zu verteidigen, sondern Gott!

Du hast gemeint, du musst dein So sein verteidigen dir gegenüber.

Iris: Und ständig optimieren.

Elia: Ja, und alles rechtfertigen.

Das, was gut ist, hast du so hingenommen.

Und das, was schlecht ist…

Was ist denn schlecht?

Ja, du hast nicht das ganze Gottes Bewusstsein gekriegt.

Glaub mir, habe ich auch nicht.

Da bin ich froh, das würde ich nicht aushalten.

Du kannst so froh sein, dass du nicht alles bist und alles kannst.

Was müsstest du dann leisten.

So brauchst du nur leisten, was dir leicht ist oder ruhig.

Iris: Ja.

Elia: Ja.

Ihr verteidigt euch oder ihr klagt euch an.

Ihr richtet ununterbrochen mit euch selbst oder mit dem Nächsten.

Und ihr urteilt und urteilt und urteilt.

Iris: Das ist so anstrengend.

Elia: Ja.

Iris: Ich hoffe, dass ich da heute einen guten Weg rausgefunden habe.

Das hat mir hier sehr weiter geholfen.

Elia: Das ist dein Weg.

Iris: Ja.

Elia: Und das sind die ersten Schritte zu einer Rebellion, die du anrichtest.

Eine wirkliche Rebellion, so ist das.

Wer diese Fragen stellt, muss sich entscheiden: Will er im Alten und im Üblichen bleiben oder ein Rebell werden.

Iris: Ein Rebell!

Elia: Gut und schön!

Und nun geh, kleine Rebellin.

Weißt du, dass du das schon immer warst: rebellisch?

Im Herzen hast du es.

Iris: Im Herzen ja.

Elia: Ja! Und jetzt?

Iris: Im Außen auch.

Elia: Ja!

Ich wünsche dir eine gute Nacht, meine Liebe.

Und ich wünsche dir fröhliches Sein.

Und wenn das nicht sein kann, dann aber Ruhe.

Gute Nacht.

Hajo: Gute Nacht.

Iris: Gute Nacht und Danke.