Fragen zu Jenseitskontakten

Hier finden Sie an uns gestellten Fragen zu Jenseitskontakten in thematischer Reihenfolge:

Kontakt zu Verstorbenen

Ist es nicht verboten, die Toten zu befragen? (Ihre Ruhe zu stören?)
Ein solches Verbot basiert auf einer Stelle im Alten Testament. Ein König der Israeliten hatte – obwohl ihn Gott durch einen Propheten vor einem Krieg gewarnt hatte – eine Seherin beauftragt, Tote befragen zu lassen, was den Ausgang des Krieges anging. Und zwar so lange, bis ihm das Ergebnis gefiel.
Tatsächlich stören wir die Ruhe der Verstorbenen nicht. Denn ohne deren Einwilligung auf unsere Bitte um Kontakt kann niemals ein Kontakt hergestellt werden.

Aber die Verstorbenen freuen sich, wenn mit ihnen Kontakt aufgenommen wird. In anderen Kulturen mit einer anderen Tradition ist es ganz normal, wenn Hinterbliebene Kontakt mit ihren Ahnen aufnehmen.

Der Kern der Wahrheit des Verbots zu Jenseitskontakten gilt allerdings auch heute: Ein Verstorbener darf keine Aussagen über die Zukunft machen, die auf unsere Entscheidungen einen direkten und unmittelbaren Einfluss haben.  Dies käme einem Eingriff in die freie Willensentscheidung unserer Seele gleich. Die aber ist und bleibt heilig.

Wissen unsere Verstorbenen um unsere Lebenssituation?
Sofern ein Band der Zuneigung zueinander besteht, ja. Allerdings ist dieses Wissen hauptsächlich auf unsere seelische und emotionale Situation bezogen.

Werden wir unseren Verstorbenen gleichgültig?

Nein, sicher nicht. Allerdings verlieren sie zusehends an Interesse für Personen, zu denen keine emotionale Bindung bestand. Ansonsten sind sie uns sehr in Liebe verbunden und versuchen, uns in unserem Leben zu helfen.

Erkennen wir unsere Verstorbenen wieder, wenn wir selbst sterben?
Ganz sicher! Und auch sie erkennen uns.

Kann es sein, dass mein verstorbener Angehöriger zornig über etwas ist, was ich zu seinen Lebzeiten getan habe?
Nein. In einem solchen Fall käme kein Kontakt zustande.

Verändern sich Verstorbene im Jenseits?
Das Jenseits bietet jeder Seele die Möglichkeit, sich weiter zu entwickeln, negative und egoistische Strebungen abzulegen und alle positiven Eigenschaften der Seele zu stärken.
Nimmt eine Seele diese Möglichkeit der Bewusstwerdung wahr, verändert sie sich – verglichen mit ihrer irdischen Persönlichkeit – durchaus. Sie wird vor allem weiser sein als zu Lebzeiten.
Aber sie verliert sicher niemals ihre charakteristischen Besonderheiten: Eine heitere, den Freuden des Seins zugewandte Seele wird sicher nicht zu einer, die ernst und dramatisch ist.
Auch bleiben bestimmte Neigungen und Vorlieben erhalten: Die Liebe zur Musik etwa oder zur Natur wird weiter deutlich sein, wenn sie auch wesentlich allumfassender wird.
Keine Seele ist gezwungen, ihr Bewusstsein in dieser Weise zu vervollkommnen! Es finden sich sogar sehr viele Seelen, die relativ unverändert so sind, wie sie zu Lebzeiten waren.

Wenn die Seele eines Menschen, den ich lieb hatte, wieder inkarniert, während ich noch lebe, treffe ich sie dann gar nicht mehr an, wenn ich ins Jenseits gehe?
Unser Gesamtselbst besteht aus vielen, vielen Teil-Selbsten oder dem, was wir die Seele nennen.
Diese Teile werden in die Inkarnation gegeben, sammeln Erfahrungen und kehren mit diesen zum Gesamtselbst zurück.
Aber der Teil „Britta“ wird bis in alle Ewigkeit „Britta“ sein, auch wenn es davor einen Teil „Anna“ im Leben gab und danach ein Teil „Sofie“ in die Inkarnation geht.
Selbst wenn es weitere Inkarnationen gibt, wir werden immer im Jenseits „UNSERE“ vertrauten Lieben als Persönlichkeiten treffen und mit ihnen Gemeinschaft erleben können.

Wenn eine Seele sich wieder mit ihrer Gesamtseele vereint, vergisst sie dann alles?
Keines unserer gelebten Leben löst sich auf. Wir bleiben, wer wir sind und waren, bis in alle Ewigkeit. Doch im Unterschied zu unserem jetzigen SELBST-BEWUSSTSEIN sind wir uns im Jenseits auch aller anderen Leben bewusst.

Interessiert es unsere Verstorbenen noch, was ihnen zu Lebzeiten wichtig war?
Was die Zuneigung, Fürsorge und Liebe zu bestimmten Menschen angeht, so wird diese Liebe nur noch tiefer und frei von allen Egoismen oder Ängsten sein.
Das Gleiche gilt für besondere Vorlieben wie generelle Liebe zu Tieren, Kindern, Pflanzen ect.

Aber all jene Bereiche, in denen wir uns getrieben von Sorgen und Ängsten, Zwängen und Nöten beschäftigt haben, verlieren vollständig an Bedeutung. Sie werden als das erkannt, was sie unserer Seele waren: Herausforderungen, uns selbst zu erkennen.

Der Werdegang der Seele nach dem Tod

Gehen nach dem Tod alle Seelen sofort in den Himmel (ins Licht)?
Nein, es gibt Seelen, die sich dagegen sperren, das ist ein sehr schmerzlicher Zustand und sowohl für diese Seele als auch für deren Hinterbliebene alles andere als friedvoll. Die Ursachen dafür sind vielfältig:
Die harmloseste Variante ist eine schlichte Unkenntnis darüber, dass der Körper gestorben ist. Dies trifft besonders auf Kinder zu, auch auf sehr plötzliche Tode durch Unfälle oder Katastrophen oder wenn der Tod in einer Phase lang anhaltende Bewusstlosigkeit eintritt.
In der Regel findet eine solche Seele nach einiger Zeit den Zugang zum Licht und lässt sich dann auch nicht hindern, dem nachzugehen.

Eine andere Gruppe bilden jene, die sich nicht aus ihren Verantwortlichkeiten gegenüber Hinterbliebenen lösen wollen, weil sie meinen, ihnen wenigstens so helfen zu können. Sie sind sich nicht bewusst, dass sie nicht helfen können, sondern ihre Angehörigen durch ihre Gegenwart schwächen.

Die dritte Gruppe resultiert fast ausschließlich aus jenen Seelen, die sich – aus welchem Grund auch immer – sehr schuldig fühlen. Sie meinen, das Licht und die Liebe, die ihnen von dort aus entgegengebracht wird, nicht verdient zu haben und bestrafen sich so selbst.
Hier finden wir vor allem jene, die sich – ohne sich über die Konsequenzen ihres Handelns im Klaren gewesen zu sein – suizidiert haben oder die sich eines schweren Verbrechens schuldig gemacht haben.

Die vierte Gruppe bildet die absolute Ausnahme. Hier treffen Seelen bewusst eine Entscheidung gegen das Licht. Sie weigern sich, ihre „Macht“ aufzugeben, wollen und können sich nicht „fallenlassen“, sondern bestehen darauf, selbst alle Kontrolle zu behalten.

Diese Seelen stellen die „finstere“ Seite des Jenseits dar. Sie sind ganz und gar den menschlichen Egoismen unterworfen, geprägt von Hass, Neid, Gier und Machthunger.

Und das ist der Grund, warum ich Laien davor warne, Experimente mit Kontakten zu Jenseitigen zu machen. Aus diesen Reihen finden Anhaftungen und Besetzungen statt.

Was geschieht mit einem Selbstmörder, wenn er gestorben ist?
Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Entscheidend ist die Motivation für den Suizid: Geschah er aus Hass, Racheimpulsen, Feigheit, Hochmut oder ähnlichen Motiven, wird es schwer für die Seele, ins Licht zu gehen.

Aber es kann durchaus auch sein, dass diese Art des Todes eine sehr wichtige Erfahrung sein MUSSTE! Hier muss von Einzelfall zu Einzelfall nachgefragt werden.

Warum Seelen inkarnieren …

Werden wir geboren, um karmische Schuld abzutragen?
Nein, diese Vorstellung stammt aus den sich nach Buddha entwickelten Glaubenssystemen.
Wie in allen etablierten Religionen kommt die Vorstellung, dass Untaten bestraft werden, hier zum Tragen und entspringt dem sehr irdischen Bedürfnis nach Rache. Mit jenseitigen Werten hat dies nichts zu tun.

Es gibt keine Strafinstanz im Jenseits, weder in Form einer Qualen erzeugenden Hölle noch in Form schwerer Lebensschicksale.

Die Seele selbst aber gewinnt durch jede Inkarnationen Erkenntnisse, diese können richtig, aber auch völlig falsch sein.
Unsere Inkarnationen dienen dazu, falsche Erkenntnisse, die sich destruktiv auf uns oder andere auswirken, zu korrigieren.

Wird eine Seele nur deshalb geboren, um Erfahrungen zu sammeln?
Wenn dies auch einen wichtigen Teil der Ursachen für eine Inkarnation ausmacht, der alleinige Grund ist es nicht. Weitere Gründe sind, neue Fähigkeiten der Seele zu erproben, sich mit neuen Wahrheiten der Seele zu bewähren und nicht zuletzt anderen Seelen dabei zu helfen, ihren Lebensplan zu erfüllen.

Wenn jede Seele ihr irdisches Leben schon vor der Geburt festgelegt hat, haben wir dann überhaupt noch Möglichkeiten, an unserem Schicksal etwas zu verändern?
Nur die wichtigsten Eckpunkte eines Lebens sind festgelegt: Geburtszeit, soziales Umfeld in der Kindheit, die kulturelle Epoche der Menschheit, in die wir geboren werden.
Die Eltern / Familie, in die wir geboren werden, die Menschen, die wir lieben oder die unsere wichtigsten Gegner sind, bestimmte Handicaps und Erkrankungen und der Zeitpunkt unseres Todes.

Auf all diese Dinge haben wir keinen Einfluss zu Lebzeiten, wohl aber darauf, was wir daraus machen, welche Rückschlüsse wir ziehen und welche Kräfte wir innerhalb dieser Eckpunkte entfalten.

Wiederholen sich Themen in mehreren Inkarnationen?
Ja, wir werden solange mit Fehlinterpretationen unser Seelenwahrheit konfrontiert, bis unsere Seele bereit ist, ihre Wahrnehmung zu verändern.
Beispiel: Wenn eine Seele in einem Leben, in dem sie dramatisch unter einer unglücklichen Liebe gelitten hat, zu der „Wahrheit“ kommt „ich will nie wieder so sehr lieben, dass es mir wehtut, wenn ich diesen Menschen verliere“, wird sie unter Umständen über viele Leben keine tiefe Liebe erfahren, bis sie ihre Wahrheit verändert.

Dies ist im Übrigen der Segen, den wir durch unsere Inkarnationsarbeit erfahren dürfen. Wir können und dürfen überholte Seelenwahrheiten schon zu Lebzeiten verändern.

Inkarnieren höhere und niedrigere Seelen?
Es gibt keine Wertung der Seelen in niedrig und hoch, jung oder alt. Wohl aber gibt es solche, die weit in ihrer Bewusstwerdung fortgeschritten sind und andere, die eher kindlich zu nennen sind. Das sagt aber nichts über ihren Wert aus.

Warum muss eine Seele überhaupt inkarnieren, kann sie nicht im Jenseits alle Erkenntnisse machen?
Es geht nicht darum, etwas intellektuell zu verstehen, sondern es geht um INNERE WAHRHEITEN: Damit uns etwas WAHR ist, müssen wir es ganz persönlich und ganz direkt erlebt haben.

Wenn jemand intellektuell VERSTEHT, dass Töten furchtbar ist, hindert ihn dies unter Umständen keineswegs, bei entsprechender Situation doch selbst zu töten.
Wenn eine Seele aber erfahren hat, wie es sich anfühlt, getötet zu werden. Oder wie es sich anfühlt, schuld am Tod eines Menschen zu haben, dann erst ist es ihr EWIG Wahrheit, dass Töten für sie selbst nie wieder ein Mittel der Konfliktlösung sein wird.

Gibt es Menschen, die gar keine Notwendigkeit hatten, zu inkarnieren?
Es gibt Seelen, deren eigene Vervollkommnung abgeschlossen ist, die aber dennoch inkarnieren, um anderen Seelen bei ihrer Entwicklung zu helfen.
Bitte denken Sie nicht, dies seien unbedingt Heilige!
Solche Seelen finden sich nicht selten bei behinderten Kindern oder bei Menschen mit schweren Krankheiten. Sie sind aus Liebe zu denen, die sich selbst im Umgang mit ihnen erfahren, wundervolle Lehrmeister der Seele.
Deren Leid bringt in uns Kräfte und Fähigkeiten hervor, die wir anders nie erfahren hätten.

Schutzengel, Erzengel, aufgestiegene Meister, Gott

Hat jeder Mensch einen Schutzengel? Und wofür ist der zuständig?
Jeder Mensch hat mindestens einen Engel, der dafür sorgt, dass dieser Mensch alle Lebensplanpunkte erreichen kann, die er erreichen sollte. Doch gegen den Willen eines Menschen und seiner Seele kann und darf er nichts tun.
So ist es dem Schutzengel zum Beispiel unmöglich, zu verhindern, dass sein Schützling sich suizidiert.

Ist mein Schutzengel wirklich immer und überall bei mir und sieht mir zu?

Nein, keine Sorge, es gibt für einen Engel äußerst langweilige menschliche Gewohnheiten, diese entziehen sich seiner Aufmerksamkeit. Aber wann immer und wo immer es für unser Leben wichtig ist, ist er bei uns.

Muss ich befürchten, meinen Schutzengel enttäuscht zu haben?
Nein, sicher nicht. Niemand weiß um unsere Grenzen so gut wie er. Sein Verständnis, seine Liebe und Treue zu uns reicht oft viel weiter als unsere eigene.

Haben Schutzengel Emotionen?
Ja, sofern es sich um jene Emotionen handelt, die Teilaspekte der Liebe sind, wie Mitgefühl, Trauer und Freude.

Können Schutzengel, wenn sie es wollen, auch wieder inkarnieren?
Durchaus!

Warum stellen sich die Schutzengel in den Readings so unterschiedlich dar? Sind die nicht alle irgendwie gleich?

Nein, sie sind genauso individuelle Persönlichkeiten wie ihre Schützlinge. Beide haben in der Regel etliche wichtige seelische Gemeinsamkeiten.

Gibt es Regeln für einen Schutzengelkontakt?

Ja!
Er wird niemals etwas Negatives über andere sagen.
Er wird niemals seinen Schützling überhöhen.
Er wird niemals die Zukunft offenbaren und er wird niemals seinen Schützling demütigen.

Darf ich zu meinem Schutzengel beten?

Wenn es darum geht, ihn um Hilfe zu bitten, natürlich.
Aber der Schutzengel ist nicht Gott!
Er ist unser bester Freund, den wir im Jenseits haben, aber kein Ersatz für die spirituelle Zuwendung zu Gott hin.
Er versteht sich nicht als „höheres Wesen“, das uns haushoch überlegen ist und immer sein wird. Sondern als Seele, die aufgrund der Tatsache, dass sie im Jenseits einen uneingeschränkten Überblick über den tiefen Sinn unseres Lebens hat, helfen kann, unsere Ziele als Seele zu erreichen.
Sind wir gestorben und haben wir uns im Jenseits weiter entwickelt, steht unsere Seele seiner in nichts nach.

Gibt es eine Hierarchie der Engel?
Die gibt es, unsere Jenseitsforschung hat sie aber noch nicht vollständig ergründet (Stand Dezember 2015).
Wir wissen um die Schutzengel sehr viel und um die Erzengel erst ein wenig.

Können Erzengel, erhöhte, aufgestiegene Meister, Jesus, Maria ect. durch Medien sprechen?

Definitiv: nein!

Nur sehr, sehr wenigen Menschen in der Menschheitsgeschichte ist je die Fähigkeit gegeben worden, diese hohen Energien zu transportieren: Propheten und Heilige.

Wir sollten sehr skeptisch sein, was derartige Medien meinen, verbreiten zu müssen. Oft im besten Willen, handeln sie doch so, dass die Ergebnisse ihrer Botschaften zur Separation einiger vermeintlich „Auserwählter“ führen. Oder die Menschen, die an sie glauben, in Abhängigkeiten und Ohnmacht oder Zukunftsangst geführt werden.

Generell gilt es solche Konzepte zu hinterfragen, die sich gegen die Gleichheit aller Menschen vor Gott ausspricht, die Angst und Strafszenarien ankündigen und die eine Gruppe von Menschen wertvoller betrachtet als den Rest der Menschheit.

Wer ist Elia?
Elia ist unser jenseitiger Lehrer, er unterrichtet uns und unsere Klienten, die zu uns zum Seminar kommen. Er ist ein Schutzengel und jenseitiger Lehrer, dessen Nachrichten wir dokumentiert haben und teilweise auch in Buchformat zusammengefasst haben.

Über seine biografischen Daten ist uns sehr wenig bekannt. Zwar wissen wir, dass er in seinem letzten Leben in Frankreich als Adeliger und Philosoph lebte, mehr allerdings sollen wir nicht erfahren. Denn er wünscht keinen Personenkult um sich. Ihm ist das Wort wichtig, nicht das Ansehen seiner Person. Sein Ziel ist es, den Menschen unserer Zeit zu helfen, ihre eigenen Kräfte und Fähigkeiten zu entfalten, ihre Ängste zu überwinden und gerade dadurch jeder an seinem Platz dazu beizutragen kann, dass diese Welt weiter reift und wächst.
Seine Liebe und Fürsorge gilt sowohl jedem Einzelnen, der sich an ihn wendet, als auch Gott und seiner Schöpfung.

Haben Sie Fragen an Uta Hierke-Sackmann?

Die Mailadresse: uta@jenseitsmedium.de